Baden ohne Grenzen am Ostufer
An vierundsechzig von fünfundsechzig Stränden des Ostufers können die Feriengäste in diesem Sommer nach Herzenslust baden. Wie das regionale Umweltamt Arpav bekannt gab, wurde nur über einen Strand ein Badeverbot verhängt.
Nur der Strand 278 „Lungolago Cipriani“ zwischen Cisano und Bardolino bleibt für den ganzen Sommer gesperrt. Dies auf Grund von schlechten Untersuchungsergebnissen des vergangenen Jahres. Unter Beobachtung stehen hingegen zwei weitere Strände in der gleichen Gemeinde, und zwar der Strand 387 „Foce Progno Val Sorda“ und der Strand 279 „Riva Palafitte“. Auch an zwei Stränden von Peschiera, und zwar am Strand 367 „Spiaggia Vecchia“ und am Strand 403 „Località Palazzo“ waren die Grenzwerte leicht überschritten worden, doch den letzten Untersuchungsergebnissen zufolge, wurden hier die Probleme gelöst.
Die Badesaison beginnt somit unter sehr guten Vorzeichen. Seit dem 1. April wurden sechs Mal Wasserproben an den zahlreichen Stränden des Ostufers entnommen und analysiert. Über 325 Wasserproben wurden untersucht.
Als Richtlinien für die Grenzwerte dienen der Arpav noch heute die in dem Dekret 470 aus dem Jahre 1982 festgelegten Werte. Sie sollten durch neue europäische Richtlinien ersetzt werden. Bisher sind die europäischen Grenzwerte allerdings noch nicht von der italienischen Regierung übernommen worden, und vielleicht ist das auch besser so. Der Grund: die europäischen Richtlinien sind weniger streng als die des italienischen Dekrets aus dem Jahre 1982.
Die Arpav entnimmt alle fünfzehn Tage Wasserproben an den Stränden des Ostufers, an den „Problemstränden“ werden die Untersuchungen sogar alle zehn Tage vorgenommen. Die geringfügig überschrittenen Werte an den beiden bereits erwähnten Stränden von Peschiera könnten, so ein Biologe der Arpav, auch durch ein Gewitter erklärt werden. Die beiden Strände werden den ganzen Sommer über streng kontrolliert, um sicher zu gehen, dass das Problem gelöst ist.
Die Untersuchungsergebnisse der Arpav werden auch im Internet veröffentlicht. Informationen gibt es unter www.arpa.veneto.it.
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