Thursday, July 29, 2010
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Positive Halbjahres-Bilanz

Im Alto Garda läuft es in der Tourismusbranche gut. Dies geht aus den statistischen Daten hervor, die vor wenigen Tagen von Enio Meneghelli, Präsident des Fremdenverkehrsamtes Ingarda Trentino, bekannt gegeben wurden.

Die Daten beziehen sich auf die ersten sechs Monate des Jahres.
In Bezug auf die Urlauberpräsenz konnte bis zum 30. Juni ein Anstieg um 2,4 Prozent registriert werden. Während im vergangenen Jahr in der gleichen Zeitspanne 987.000 Urlauberpräsenzen verzeichnet werden konnten, waren es in diesem Jahr 1,1 Millionen. Im Hotelwesen wurde ein leichter Rückgang der Präsenzen registriert. Die Hoteliers sprechen von einem Rückgang um 2,2 Prozent. Um so besser lief es in allen anderen Anlagen: Sie verzeichneten einen Anstieg von elf Prozent. Und wie sah es in den einzelnen Ferienorten aus? In Riva ist das Urlauberaufkommen mit dem des Vorjahres zu vergleichen. Hier stiegen die Präsenzen um 0,3 Prozent. In Nago-Torbole wurde ein Rückgang um 1,3 Prozent verzeichnet und in Arco konnte von einem Anstieg um stolze 14,1 Prozent berichtet werden. Zu verdanken ist dies in erster Linie nicht den Hotels, sondern den anderen Übernachtungsmöglichkeiten anbietenden Anlagen. Sie verzeichneten einen Anstieg der Präsenzen um 17,6 Prozent. Zurückzuführen sind die besseren Ergebnisse des Jahres 2009 unter anderem auf die Osterfeiertage. Im vergangenen Jahr wurde Ostern sehr früh gefeiert (Ende März), in diesem Jahr Mitte April.
Und woher kommen die Urlauber? Die Statistiken geben auch hierüber Aufschluss. Besonders unter den Deutschen ist das Gebiet weiterhin sehr beliebt. Das Urlauberaufkommen aus der Bundesrepublik stieg um 16,4 Prozent. Beliebt ist der norditalienische See auch unter den Österreichern. Sie verzeichneten ein Plus von 28,1 Prozent. Mit 64.000 Präsenzen machen sie 6,37 Prozent des gesamten Urlauberaufkommens aus. Auch unter den Schweizern ist der nördliche Benacus immer beliebter. Sie verzeichneten ein Plus von 13,6 Prozent. Zuspruch findet der See auch bei den Tschechen und den Polen. Rückgängig ist hingegen die Zahl der Urlauber aus anderen Länder wie England, Irland, Schweden, Norwegen und Dänemark.
Enio Meneghelli zeigte sich zufrieden. Aus den Statistiken ginge hervor, dass der Fremdenverkehrssektor halte. Allerdings ginge aus den Bilanzen der einzelnen Unternehmen auch hervor, dass sich die Gewinnspanne verkleinert habe. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen, liefen die in der Tourismusbranche beschäftigten Unternehmen Gefahr, die zur Beibehaltung der gebotenen Qualität benötigten Investments nicht mehr tätigen zu können.
Ein Großteil der Urlauber zieht inzwischen Kurzurlaube und verlängerte Wochenenden vor. Am Gardasee ist man nun gespannt, wie es im August läuft. Einst war dieser der für die Hoteliers wichtigste Monat, doch inzwischen ist es schwer, Vorhersagen zu machen. Der Grund: immer mehr Urlauber entscheiden im letzten Moment, wo sie ihre Ferientage verbringen.

By: Kirsten
Date: 8/10/2009
#: 130

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