Verkehrsberuhigung am See dank Transit-Verbot
In den Gemeinden am Westufer ist man zufrieden. Der Verkehr auf den Straßen des Gardasees war in den letzten zwei Monaten nicht nur sicherer, sondern auch fließender. Zu verdanken ist dies dem vom 11. Juli bis Ende August geltendem Transit-Verbot für Lkw auf der Gardesana-Straße.
Mit Ausnahme der Lkw, die zum Auf- und Abladen von Waren in den am Westufer befindlichen Ferienorten Station machten, war es den Brummis untersagt, den Abschnitt zwischen Desenzano, Valtenesi, Salò und Roè Volciano zu nutzen. Auf drei Provinzstraßen war das Verbot gültig, und zwar auf der 572, der Gardesana zwischen Desenzano und Salò, der 25 und der V.. Zehn Gemeinden waren von dem Transit-Verbot betroffen: Roè Volciano, Salò, Puegango, Manerba, Polpenazze, Soiano, Moniga, Padenghe, Lonato und Desenzano. In diesem Jahr lief die Initiative bereits zum vierten Mal.
Ziel der Initiative war, und ist es, in den Sommermonaten den Transit großer Lkw auf den Gardesaner Straßen zu reduzieren und so für mehr Sicherheit zu garantieren. Auch soll zur Verkehrsberuhigung beigetragen werden. Weitere Pluspunkte: die Smog-Reduzierung und eine geringere Lärmbelästigung.
Der Erlass, so der Assessor für öffentliche Arbeiten Mauro Parolini, sei das Ergebnis vieler Treffen und Absprachen mit den von dem Verbot betroffenen Berufs- und Wirtschaftsgruppen und den öffentlichen Stellen. Bereits vor fünf Jahren hatte man mit den Verhandlungen begonnen. Im Jahr 2006 erreichte man dann auch dank der Mittlerfunktion der Provinzverwaltung, eine Übereinkunft. Seither gilt in der Hauptsaison das Fahrverbot für Lkw (über 12 Tonnen).
Auch am Ostufer gibt es ein ähnliches Verbot für Lkw. Bereits seit dem 15. März und noch bis zum 31. Oktober ist es den Lastkraftwagen (über 7,5 Tonnen) verboten, zwischen Peschiera del Garda und dem Ortsteil Navene bei Malcesine zu verkehren. Ein weiteres Fahrverbot gibt es auch im Trentino, und zwar zwischen Nago/Torbole und der Grenze zur Provinz Verona.
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