Ein Dach für die Arena?
Soll man sie nun überdachen oder nicht? In der Stadtverwaltung von Verona ist die Überdachung des Amphitheaters Arena auch weiterhin ein Thema. Bereits seit geraumer Zeit diskutiert man darüber, ob es Sinn hat und möglich ist, die Arena mit einem Dach zu versehen.
Zum Thema nahm unter anderem auch Francesco Girondini, Oberintendant der Fondazione Arena, Stellung. Er hoffe, dass die Überdachung realisiert werde. Die Gründe? Die Eingriffe dienten nicht so sehr dazu, das Opernfestival zu retten (bei Regenfällen finden die Aufführungen nicht statt und die Eintrittsgelder werden zurückerstattet; A.d.R.). Die Kosten für ausgefallene Opernabende seien in der Bilanz der Fondazione, die alljährlich das Festival organisiert, nur von geringer Bedeutung. Die Überdachung diene vielmehr dem Schutz des Amphitheaters. Die Arena werde durch den Regen stark beschädigt. Auch bei geringen Niederschlägen würde es in den Gängen noch tagelang tropfen. Und die Stadtverwaltung gäbe jedes Jahr viel Geld für Restaurierungen aus. Aus diesem Grund sei ein derartiges Investment auch aus wirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt, so Girondini.
Bei der Fondazione Arena denkt man zurzeit aber nicht nur über technische Aspekte nach. Vielmehr ist man mit der Vorbereitung der Saison 2010 beschäftigt. Zum 88. Mal wird in diesem Sommer das Opernfestival in der Arena organisiert. Damit alles wie am Schnürchen läuft, ist viel Planung und Organisationstalent gefordert. Bei der Fondazione weiß man dies, und so bereitet man die Sommersaison bereits vor, während im Teatro Filarmonico der Stadt noch das Winterprogramm die Ballett- und Opernfans begeistert.
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