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Ehrgeiziges Projekt für neue Trekking-Strecke angelaufen
Trekking auf halber Höhe über dem Gardasee, und nicht etwa nur für wenige Stunden. Der Name der Trekking-Strecke: Die „Bassa Via del Lago“ (unterer Weg des Sees).
Aurelio Nastuzzo, Referent für Umwelt und Ambiente in der Stadtverwaltung von Salò, ist damit beschäftigt, Körperschaften, Institutionen und Vereinigungen zu mobilisieren, um aus dem Weg im Parco Alto Garda einen echten Trekkingpfad zu machen, auf dem man mehrere Tage unterwegs sein kann. Das Trekking-Projekt ist ehrgeizig und steckt zurzeit noch in den Kinderschuhen. Doch: es stützt sich auf einen bereits vorhandenen Pfad, der vom Forstamt gepflegt und instand gehalten wird, von der Comunità Montana ausgezeichnet und sehr gut erkennbar ist. Die „Bassa Via del Garda“ verbindet Salò mit Limone über fünf Etappen auf halber Höhe über dem Gardasee. Der fast hundert Kilometer lange Weg führt an den landschaftlich schönsten Orten des Naturparks vorbei: dem San Bartolomeo-Hügel oberhalb von Salò, die Dörfer der Gardesaner Hügel, das Papiermühlental von Toscolano, die San Valentino-Einsiedelei in Gargnano, das Besucherzentrum des Parks in Prabione di Tignale, die Wallfahrtsstätte Montecastello, das San Michele-Tal, die vom Brasa-Wildbach geschaffene Klamm in Tremosine bis hin zum Singol-Tal, das nach Limone führt. Für den Pfad, so Nastuzzo, müsse im Ausland geworben werden, denn die Anfragen nach themenbezogenen Trekking-Strecken sei hoch. Dem Urlauber müsse die Möglichkeit geboten werden, mit dem Auto bis nach Salò zu gelangen, hier den Pkw zu parken, um sich dann auf die Wanderung zu begeben. Nastuzzo hat bereits die Gemeinden des Naturparks für das Projekt gewonnen. Auch die Gemeinde Riva im Trientiner Gebiet soll an ihm teilnehmen, denn Riva ist für viele Trekking-Fans das ideale Ziel einer Tour. Um Mitarbeit wurden außerdem zahlreiche Vereinigungen gebeten: die Alpini, das Cai, die historisch-archäologische Vereinigung der Riviera, die Straße der Weine und Genüsse sowie das Fremdenverkehrskonsortium Riviera dei Limoni e dei Castelli. Das Trekking-Projekt soll Ausgangspunkt weiterer Initiativen werden. Geplant sind unter anderem wahre „Reisepakete“, die dem internationalen Markt präsentiert werden sollen. Dies soll auch dazu beitragen, die Feriensaison am Gardasee zu verlängern, denn Trekking ist besonders im Frühjahr und im Herbst angesagt. Man denkt zum Beispiel an eine Art Urkunde, die dem Trekking-Ausflügler, der den Parcours in den vorgegebenen fünf Tagen zurücklegt, ausgehändigt wird. Belegt werden könnte der Wandererfolg mit eigens für diesen Zweck geschaffenen Stempeln, die man in den Einrichtungen entlang des Pfades erhält. Und als Preis für die Mühen könnte der Urlauber eine Fahrkarte für die Rückfahrt auf dem Seeweg zum Ausgangspunkt erhalten.
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