Thursday, July 29, 2010
Register  |  Login
Home
  Article Details 
Gardasee nimmt mit anderen Seen an EU-Projekt teil

Eulakes ist der Name eines neuen Intereg IV-Projekts, an dem unter anderem Vertreter des Gardasees teilnehmen. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Schutz der Wasserqualität und -quantität. Weitere Seen, die an Eulakes teilnehmen, sind der Plattensee in Ungarn, der Neusiedl in Österreich und der Charzykowskie in Polen.

Rund drei Millionen Euro wurden für das Projekt bewilligt. Sie werden in die Verbesserung der Überwachungssysteme, in die Simulierung von Klimaveränderungen, um herauszufinden inwieweit diese Auswirkungen auf das Wasser haben, und in die Erarbeitung von gemeinsamen Strategien für ein wirkungsvolles Eingreifen investiert.
Eulakes ist eines der 167 Intereg IV-Projekte, die im vergangenen April dem Central Europe-Büro der EU präsentiert wurden. 37 von diesen Projekten werden nun von der EU finanziert.
Teilnehmen werden an Eulakes Forschungszentren, europäische Umweltschutzagenturen und – in Italien – die Stiftung Mach des Instituts San Michele all’Adige, die Agentur für Umweltschutz Appa aus Trient, das Zentrum für die Erhebung von Umweltdaten in Sirmione, der Forschungsnationalrat Cnr und die Arpav (Regionalagentur für Umweltschutz des Veneto).
Aventino Frau, Vorsitzender der Comunità del Garda, die sich um die Belange des gesamten Gardasee-Gebiets kümmert, hob hervor, dass Eulakes sich zum Ziel gesetzt habe, die Verwalter der Seen zu unterstützen, und zwar unter Berücksichtigung der durch den menschlichen Einfluss hervorgerufene klimatische Veränderungen, die zur Verschmutzung der Ufergebiete beigetragen hätten. Im Gemeinschaftsprojekt seien verschiedene Aktivitäten vorgesehen. Zum ersten Mal werde man gemeinsame Forschungs- und Kontrollinstrumente benutzen. So würden zum Beispiel alle den Seeufer-Funktionsindex nutzen, der von der Appa entwickelt worden sei. Er sei bei der Territorialplanung von Nutzen, die die Verwaltungsräte dann bewusster vorantreiben könnten, da sie über die Situation der Ufer informiert seien.

By: Kirsten
Date: 2/12/2010
#: 146

Return