Thursday, July 29, 2010
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Gardone: Kasino-Pläne liegen auf Eis

Aus dem in Gardone geplanten Kasino wird aller Wahrscheinlichkeit nach nun doch nichts. Vor wenigen Monaten ist der ehemalige Bürgermeister Alessandro Bazzani vom Vorsitz der Gesellschaft „Gardone Riviera Sviluppo“, die das geplante Mini-Kasino verwalten sollte, zurückgetreten.

Die Gaming Hall sollte eine „Filiale“ des Kasino von Venedig werden. Geplant waren 24 Slot Machines, zwei Poker-Tische und ein Roulette. 75 Prozent der Einnahmen sollten in Form von Gewinnen an die Spieler gehen, 12,8 Prozent an den Staat, 1,2 Prozent an Venedig, 6,5 Prozent an die Cirsa (eine internationale Gruppe des Vergnügungssektors, die für die Ausstattung des Kasinos verantwortlich sein sollte) und die restlichen 4,5 Prozent der Einnahmen sollten an die Stadtverwaltung gehen.
Geleitet wird die bereits erwähnte Gesellschaft nun von Rita Flora Porretti und dem neuen Bürgermeister Andrea Cipani. Man habe noch keine definitive Entscheidung getroffen, so Cipani, denn man sei in Erwartung des Wirtschaftsplanes des Kasinos von Venedig. Man habe allerdings den Eindruck, dass es sich bei dem geplanten Kasino um eine gewöhnliche Spielhalle handle. Sie würde nur einheimische Spieler anziehen, und nicht die Kundschaft eines gewissen Levels. Man habe kalkuliert, dass sich die Gewinne für die Stadt auf rund 82.000 Euro pro Jahr belaufen würden. Die zu investierende Summe, um das Kasino zu eröffnen, beliefe sich hingegen auf rund eine Million Euro. Man riskiere, jedes Jahr rote Zahlen zu schreiben.
Auch viele Hoteliers haben sich gegen eine Gaming Hall ausgesprochen. Sie sei kein neuer Anziehungspunkt für potentielle Neukunden. Man müsse weiter die Kontakte pflegen, die zur Eröffnung eines echten Kasinos führen könnten, hieß es weiter.

By: Kirsten
Date: 2/26/2010
#: 39

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