Sunday, September 05, 2010
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Ausstellung: In Desenzano auf den „Spuren der Zeit”

Am 10. Juli wurde vom Referenten für Kultur in der Stadtverwaltung von Desenzano, Emanuele Giustacchini, in der Städtischen Galerie G. B. Bosio die Foto-Ausstellung „Der Ton des Mythos. Portraits und Riten mit Bildern erzählt.“ von Gloria und Rudi Fenaroli eröffnet.

Die Ausstellung ist die neue Etappe eines Parcours, der den Namen „Spuren der Zeit“ trägt und der Bearbeitung von Bildern per Hand sowie der Beziehung des Menschen zum Verlauf der Zeit gewidmet ist. Seinen Anfang nahm dieser Parcours im Jahre 2009 mit einer Ausstellung in Sirmione. Neue Bedeutungen bereichern diesen nun.
Professor Guido Cecere, Dozent für Fotografie an der Akademie der schönen Künste in Venedig, kommentierte die Werke von Gloria und Rudi Fenaroli:
„Fast das frenetische Wettrennen des immer schneller seins herausfordernd, entscheiden sich Gloria und Rudi Fenaroli dafür, die Langsamkeit des Blickes wiederherzustellen, den Ton und die Atmosphäre vergangener Zeiten wieder zu finden. Und dies ohne dekadente Nostalgie, nur aus dem Wunsch, dem imaginären Auge Platz zu schaffen, das sich nicht mit der korrekten Darstellung eines Gesichts oder eines Körpers zufrieden gibt, sondern auch in die Tiefe – unter die Oberfläche – blicken möchte. Die elegante Bearbeitung der Drucke (…) verleiht den Bildern einen zusätzlichen Wert. Die beiden Künstler präsentieren uns ihre außergewöhnliche Fähigkeit, eine Synthese zwischen zeitgenössischer Technik und wertvollem Handwerk zu schaffen, um so ihre Arbeit auf die Frequenzen einer althergebrachten Zukunft einzustellen.“
Gloria Fenaroli ist eine Brescianer Fotografin. Sie befasst sich in ihrer Fotografie in erster Linie mit sozialen Themen und mit Portraits in Pose. In ihnen versucht sie die Spontaneität der Gefühle und die Essenz der Persönlichkeit einzufangen. Auch wenn sie noch jung ist, hat sie bereits zahlreiche Preise gewonnen. Zu ihnen zählen zwei Bronzemedaillen in der Kategorie Portraits beim internationalen Wettbewerb FIOF Professional Photography Awards 2009.
Seit er sechzehn ist, arbeitet Rudi Fenaroli als Fotograf. Seine Erfahrung als Fotograf hat er mit Wissen rund um die Filmsprache integriert. Zwei Mal gewann Fenaroli den Literatur- und Wissenschaftspreis Dottor Giuseppe Linetti, und zwar im Jahr 2006 mit dem Kurzfilm „Makaberer Fluchtinstinkt“ und im Jahr 2007 mit dem Kurzfilm „Brightness“.
Mit dabei auch das Atelier Fotogek, das es seit über dreißig Jahren gibt. Es hat seinen Sitz in Montichiari und ist auf Portraits und Hochzeitsfotografie spezialisiert. In beiden Bereichen wurde es auf nationalem und internationalem Level ausgezeichnet: zu den Auszeichnungen zählen das QEP (Qualified European Photographer) und das QIP (Qualified Italian Photographer).
Die Ausstellung in der Galerie auf der Piazza Malvezzi ist bis zum 22. August geöffnet, und zwar dienstags bis samstags von 16.30 bis 19.30 Uhr. Dienstags, samstags und sonntags auch von 10.30 bis 12.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.





By: Kirsten
Date: 7/8/2010
#: 27

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