Cantina di Castelnuovo stellt sich vor
Es war das Jahr 1958 als in Castelnuovo del Garda die Weingenossenschaft „Cantina di Castelnuovo del Garda” gegründet wurde. Ihr gehören rund dreihundert der besten Weinbauern des Gebiets südöstlich des Gardasees an. Das Anbaugebiet umfasst die Ortschaften Castelnuovo, Sandrà, Sona, San Giorgio in Salici, Palazzolo, Peschiera, Sommacampagna, Cavalcaselle, Colà, Lazise und Bardolino.
Die Winzer der Genossenschaft bestellen rund 1.200 Hektar Weinberge. Nach der Lese werden die Trauben direkt in den modernen Anlagen der Genossenschaft zu Wein verarbeitet. Dank der jährlich rund 160.000 Zentner zu Wein verarbeiteten Trauben ist die Genossenschaft heute der größte Produzent des Weißweins Bianco di Custoza.
Doch nicht nur unter quantitativen Gesichtspunkten ist die Produktion der Cantina sehenswert. Dank der Pflege der Weinstöcke, der modernen Anlagen und der kontinuierlichen Beratung eines Agronoms wird in der Cantina ein Wein hervorragender Qualität gekeltert, der sich der Gütesiegel DOC und IGT schmücken darf .
In der Cantina wird aber nicht nur der Wein gekeltert. Die Genossenschaft beschäftigt sich auch mit der Werbung und der Verteilung der von ihr hergestellten Produktlinien. Für die hervorragende Arbeit, die von der Genossenschaft vorangetrieben wird, spricht auch die Tatsache, dass vor kurzem Dr. Giorgio Tommasi, Vorsitzender der Cantina, zum Präsidenten des Schutzkonsortiums des Bardolino-Weins gewählt wurde.
Der Bianco di Custoza wird aus verschiedenen Traubensorten hergestellt. In verschiedenen Prozentsätzen werden für die Herstellung Trebbiano-, Garganega-, Tocai-, Cortese-, Malvasia-, Riesling-, Pinot Bianco- und Chardonnay-Trauben genutzt. Für den Custoza-Anbau geeignete Weinberge befinden sich ausschließlich in den Hügelgebieten, und zwar die nach Süden und Südosten weisenden Hänge sowie die Moränengebiete. Zurückzuführen ist dies auf die besondere Bodenbeschaffenheit des Gebiets.
Der Bianco di Custoza präsentiert sich mit einem sehr duftenden und leicht aromatisierten Bouquet. Im Geschmack ist er süffig, weich und leicht bitter. Getrunken werden sollte er gleich nach dem Öffnen der Flasche und bei einer Temperatur von zehn Grad.
Dank seines Bouquets wird der Bianco di Custoza gern als Aperitif angeboten, doch auch zu ersten und zweiten Gängen sowie zu Nachspeisen passt er hervorragend. Besonders gut passt der Weißwein zu Antipasti, Pasta- und Risotto-Gerichten, zu Fisch, Kochfleisch, gegrillten Gerichten und Braten,
Probiert werden sollte er auch in der Version „Spumante naturale“.
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