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In Brenzone plant man die Sanierung von Campo
Wenige Tage nach der Ratsversammlung, in der der Stadtrat von Brenzone über die Präliminarien des Kaufs der Grundstücke und Wohnungen des alten Borgo Campo entschied, erreichten den Veroneser Ferienort gute Nachrichten von der Regionalverwaltung.
Auf Antrag der für die Bilanz zuständige Assessorin Maria Luisa Coppola hat der Regionalrat 633.000 Euro bewilligt, mit denen die Zufahrtsstraße zu dem kleinen mittelalterlichen Dorf erneuert werden soll. Campo befindet sich inmitten von Olivenhainen und mediterraner Vegetation auf halber Höhe zwischen dem Blau des „Benacus marinus“, wie ihn schon Virgil nannte, und dem blauen Himmel über dem Baldo. Heute ist der kleine so gut wie verlassene Ort nur über eine nur zum Teil befahrbare Straße zu erreichen. Diese wird dann zu einem alten und engen Eselspfad, über den man nur zu Fuß die alte Siedlung erreichen kann. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Die Stadtverwaltung hat nicht vor, Eingriffe an dem Eselspfad vorzunehmen. Ganz im Gegenteil, er soll geschützt und aufgewertet werden. Den Verantwortlichen stellte sich nun die Frage: wie eine Zufahrtsstraße schaffen, ohne dabei bleibende Schäden anzurichten? Die Zufahrtsstraße ist notwendig, um die für die Sanierung des Dorfes notwendigen Materialien anzuliefern. Geplant sei, so Davide Benedetti, Assessor für öffentliche Arbeiten in der Stadtverwaltung, nur eine kleine Zufahrtsstraße zu schaffen. Schließlich habe es keinen Sinn, über Aufwertung und Sanierung zu sprechen, wenn man das, was es an guten Aspekten gäbe, zerstöre. Campo, so Giacomo Simonelli, Bürgermeister von Brenzone, sei ein wichtiger Punkt, durch den es möglich sein wird, Verbindungen zwischen den Ufergebieten und dem Hinterland bis hoch in den Ortsteil Prada zu schaffen. Ziel ist es, das bereits vorhandene Kulturgut, wie zum Beispiel die alten Eselspfade, die typischen Mauern und die alten „calchere“ (in ihnen wurde einst Kalk produziert) auch für den Fremdenverkehr zu nutzen. Das vorhandene Kulturgut soll geschützt werden, und dies auch dank moderner Techniken, die dem Ambiente nicht schaden. „Wir möchten“, so der Bürgermeister, „dem Besucher die Möglichkeit bieten, unser Gebiet über ein Wegenetz kennen zu lernen. Zu ihnen zählt zum Beispiel die Strecke Marniga-Campo-Prada, die vom See durch Olivenhaine und Kastanienwälder bis nach Prada auf den Baldo führt.“
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