Thursday, July 29, 2010
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Riviera
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Pelikane sorgen für sauberen See

160 Tonnen Abfall – dies da Ergebnis eines arbeitsreichen Jahres der „Müllabfuhr“ zu Wasser. Mit zwei Spezialbooten sorgt das Unternehmen Garda Uno am Westufer bereits seit 1998 dafür, dass der norditalienische See sich immer von seiner besten Seite präsentieren kann.

Im vergangenen Jahr waren die Boote rund zweitausend Stunden zwischen Limone und Sirmione unterwegs.
Und was fischten die Boote, die für ihre Einsätze besonders ausgestattet sind und über große „Zangen“ verfügen so aus dem See?
Äste, Baumstämme, Algen und sogar ganze Bäume wurden im Laufe des Jahres geborgen. Zum „Schatz“ zählen aber auch Plastiktüten und Plastikflaschen, Schalen, Eisdosen und andere Plastikbehälter.
Die „Müllabfuhr zu Wasser“ gibt es, wie bereits erwähnt, seit dem Jahr 1998. Damals nahm der erste „Pelikan“, so werden die Boote genannt, seinen Betrieb auf dem See auf. Einige Jahre später beschloss man, ein zweites Boot in Betrieb zu nehmen. Neben den große „Zangen“, mit denen der Müll aus dem See gefischt wird, verfügen die Boote auch über eine besondere Sauganlage. Außerdem finden Müllcontainer auf den Booten Platz. Eines der Boote liegt in Desenzano vor Anker, das zweite ist im Hafen von Portese stationiert.
Wie wichtig der Reinigungsdienst ist, belegen die Zahlen. Allein im vergangenen Jahr wurden, wie bereits erwähnt, 160 Tonnen Müll aus dem See gefischt. Bei über vierzig Prozent des Mülls handelte es sich um Plastik. Ein Großteil des Abfalls, so ist anzunehmen, wurde von den Urlaubern direkt vom Boot in den See geworfen oder einfach am Strand liegen gelassen. Doch nicht nur Plastikmüll und Treibgut wurde von den Pelikanen eingesammelt. Einundzwanzig Mal waren die Pelikane unterwegs, um Treibstoff abzuschöpfen. Der Treibstoff stammte in der Regel von Booten, deren Tanks im Laufe von Unfällen Schaden genommen hatten.
Zu verdanken ist der Reinigungsdienst dem Umweltassessorat der Provinzverwaltung Brescia. Sie kaufte den ersten Pelikan. Einige Jahre später wurde die „Flotte“ vergrößert. Das Assessorat trägt rund neunzig Prozent der Kosten des Services, der Rest wird von Garda Uno übernommen.



By: Kirsten
Date: 5/21/2009
#: 163

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