Thursday, July 29, 2010
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Riviera
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Einer der Trümpfe des Westufers: die Gastronomie

Fünfzig Prozent der aus dem Ausland angereisten Urlauber wählen typische landwirtschaftliche Produkte als Mitbringsel. Bei den italienischen Urlaubern steigt diese Zahl sogar auf 75 Prozent.

Dies geht aus den Daten hervor, die das Fremdenverkehrskonsortium Riviera dei Limoni dazu veranlasste, stärker auf die öno-gastronomischen Aspekte des Gebiets am Westufer zu setzen. Der öno-gastronomisches Tourismus, der vor einigen Jahren noch als Randerscheinung bezeichnet werden konnte, hat sich inzwischen zu einem Massenphänomen entwickelt. Immer mehrPersonen machen die Wahl ihres Urlaubsortes auch von dem gastronomischen Angebot des Gebiets abhängig.
Und darauf hat sich die Riviera dei Limoni eingerichtet. Im Angebot des Fremdenverkehrskonsortiums, das die Interessen der Hoteliers und Fremdenverkehrseinrichtungen des Alto Garda vertritt, finden sich in dieser Saison spezielle Reisepakete. Sie werden unter dem Motto „Idee vacanza“ (Ferienideen) präsentiert. Der Urlauber wird zu einem leckeren Wochenende im Zeichen der lokaltypischen Genüsse eingeladen. Im Reisepakete sind zwei Übernachtungen, eine Weinprobe in einer der Weinkellereien des Gebiets, ein Abendessen mit einem Menü, in dem die Produkte des Gardesaner Gebiets die Hauptrolle spielen, sowie eine Flasche Wein enthalten. Weitere Informationen gibt es auf der Home Page des Konsortiums unter www.rivieradeilimoni.it.
Die kulinarischen Traditionen des Alto Garda sind sowohl von den Bergen als auch vom See beeinflusst. Den Ton geben an der Riviera natürlich Fischgerichte an. Besonders beliebt ist der Carpione, die so genannte Gardasee-Forelle. Perfekt passt zu diesem schmackhaften Fisch das milde Gardesaner Olivenöl, das sich durch seinen niedrigen Säuregehalt auszeichnet.
Erwähnt werden soll hier aber auch die lange Tradition der Käseherstellung. Typisch für das Gebiet ist der „Tombea“, der auf den Almen des Valvestino hergestellt wird und unter den Gourmets ein echter Renner ist.
Weitere typische Produkte, die eine Reise an die Zitronenriviera zu etwas Besonderem machen, sind der Trüffel und der Honig. Bekannt war das Gebiet in der Vergangenheit außerdem für seinen Zitronenanbau. Bereits im 13. Jahrhundert konnte man an den Ufern die typischen Zitronengewächshäuser sehen. Auch heute noch sind einige dieser „Limonaia“ Teil des Landschaftsbildes. Einige von ihnen wurden restauriert und können besichtigt werden. Dank der Gewächshäuser wurde der Zitronenanbau am Gardasee überhaupt erst möglich. Im Winter schützten sie die Zitronenpflanzen. Und das Alto Garda war das nördlichste Gebiet auf der Welt, in dem Zitronen angebaut wurden.


By: Kirsten
Date: 5/22/2009
#: 185

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