In Sirmione ist ein Fischerei-Musum geplant
Rund 800.000 Euro wird das Projekt „Park und Fischerei-Museum” in Punta Grò in Sirmione kosten. Fünfzig Prozent der Kosten werden von privaten Anlegern übernommen werden.
Über 33.000 Quadratmeter Fläche, so ist geplant, werden für das neue Projekt zur Verfügung gestellt werden. Zu finden ist die Fläche in einem Ufergebiet, in dem das ursprüngliche Ökosystem des Gardasees intakt geblieben ist. Zahlreiche verschiedene Baumarten charakterisieren hier die Landschaft.
Vorgesehen ist eine Neugestaltung des Gebiets und die Restaurierung kleiner „Rustici“, in denen das Fischerei-Museum Platz finden wird. Gebaut werden soll außerdem ein neuer Parkplatz mit 124 Stellplätzen in der Ortschaft Rovizza.
Punta Grò befindet sich an der Grenze zum Gemeindegebiet von Peschiera. Das Gebiet ist etwas Besonderes, denn es zählt zu den wenigen Ufergebieten, die vom Bau von Fremdenverkehrsanlagen und Infrastrukturen verschont geblieben ist. Schon seit vielen Jahren plant die Stadtverwaltung, dieses Gebiet einerseits zu schützen und andererseits aufzuwerten. Bisher hatte man allerdings keine konkreten Schritte unternommen. Im vergangenen Jahr dann die Wende: mit den Privateigentümern kam es zur Einigung.
Im Museumsprojekt ist vorgesehen, im nördlichen Teil, dort wo sich das Fischerdorf befindet, ausschließlich Instandsetzungsarbeiten auszuführen. Die Gebäude, die zum Teil noch heute von den Fischern genutzt werden, sollen im althergebrachten Glanz erstrahlen.
Die kleinen „Rustici“ sollen renoviert werden. Geplant ist, die Dächer und die Holztreppen zu erneuern. Der Kanal, über den man den See erreicht, soll gesäubert werden. Hand wird auch an die Ufer und an die kleine Brücke gelegt. Neue Fischbecken sollen die alten ersetzen. Sie werden auch für didaktische Zwecke genutzt werden. Eingriffe sind auch im südlichen Teil des Gebiets vorgesehen. Hier soll unter anderem der Wald vergrößert werden.
Die Kosten für den Park und das Fischerei-Museum belaufen sich, wie bereits erwähnt, auf rund 800.000 Euro. 400.000 Euro werden von Privaten getragen. Die restlichen 400.000 Euro, so wird gehofft, werden durch regionale Zuschüsse finanziert. Ein dementsprechender Antrag wurde bereits gestellt.
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