Rekordzahlen bei der Olivenernte

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Das Schutzkonsortium des Dop-Olivenöls des Gardasees beantragte vor kurzem, in Folge der Anfragen der Olivenbauern und mit Blick auf die ausgezeichnete Ernte, in Zusammenarbeit mit AIPO und AIPOL beim Ministerium eine vorübergehende Ausnahmeregelung für den Artikel 5 der Verordnung, die das Garda-Olivenöl betrifft.

In Mittelpunkt steht in dem Artikel die erlaubte Höchstproduktion von Oliven pro Hektar. Den Herstellern wurde so eine Produktion von 7500 kg Oliven pro Hektar gewährt: 1500 kg mehr als die 6000 kg pro Hektar, die in der Verordnung für das Dop-Olivenöl des Gardasees vorgesehen sind.
„Dieses Ergebnis zu erreichen“, so die Vorsitzende des Konsortiums Laura Turri, „war dank des sofortigen Entgegenkommens der Verantwortlichen des Mipaafts der Regionen Veneto, Lombardei und der Provinz Trient möglich. Sie haben die Dringlichkeit der Anfrage verstanden, denn wir sind mitten in der Erntephase“.
Es sei eine denkwürdige Saison, und dies unter verschiedenen Gesichtspunkten, so Turri. Die Produktion 2018 sei dank der günstigen klimatischen Bedingungen außergewöhnlich. Die Quantität der Oliven beeinflusse nicht die Qualität. Das warme und sonnige Wetter habe es erlaubt, die Früchte zum richtigen Zeitpunkt der Reife zu ernten. Aus ihnen werde ein DOP-Öl von ausgezeichneter Qualität gewonnen. Die Menge der Oliven, die die Produzenten in diesem Jahr ernten, wird somit außergewöhnlich groß sein, ohne dabei die qualitativen Eigenschaften des Öls zu beeinträchtigen.