Mille Miglia 2019: der Startschuss zum Oldtimer-Rennen fällt am 15. Mai

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Auch wenn es einige Neuheiten gibt, eins bleibt immer gleich: die Mille Miglia führt von Brescia nach Rom und wieder zurück, und dies in einem geradezu einmaligen Rennen, das jedes Jahr aufs Neue die Zuschauer begeistert. Doch nun zu den Neuheiten.

Man hat beschlossen, die Anzahl der teilnehmenden Autos zu reduzieren: aus Sicherheitsgründen nehmen nur 430 statt 450 Wagen an dem Rennen teil. Mit ihnen geht es auf die vier vorgesehenen Etappen: von Brescia nach Cervia-Milano Marittima, von Cervia-Milano Marittima nach Rom, von Rom nach Bologna und dann von Bologna nach Brescia. Im sechsten Jahr in Folge werden übrigens auch fünf Fahrzeuge der Militär-Kategorie an dem Rennen teilnehmen. Am Steuer werden Vertreter der italienischen Streitkräfte sitzen. Auch in diesem Jahr werden während der 1000 Miglia Randveranstaltungen organisiert, die rund 130 modernen Wagen vorbehalten sind: der Ferrari Tribute to 1000 Miglia und die Mercedes Benz 1000 Miglia Challenge.
Die Renn-Teams der Mille Miglia stammen aus 32 Ländern. Alle fünf Kontinente sind vertreten. 98 der teilnehmenden Autos sind bei mindestens einer der vierundzwanzig Ausgaben der historischen 1000 Miglia zwischen 1927 und 1957 dabei gewesen, während sich die Zahl der auf der Warteliste befindlichen Teams auf 108 beläuft. Sie sind bereit einzuspringen, falls jemand absagen sollte. Das am stärksten vertretene Land ist nach wie vor Italien mit 36% der Teilnehmer. Die Niederlande liegen mit 15% an zweiter Stelle, gefolgt von Deutschland (10%) und Großbritannien (9%). Die Anzahl der Länder und die oben angegebenen Prozentsätze könnten sich aber noch ändern, wenn die Namen und Nationalitäten der Personen, die anonym angemeldet worden sind, bekannt gegeben werden. Der am meisten vertretene Automobilhersteller ist Alfa Romeo mit 39 Autos, gefolgt von Jaguar mit 36, Fiat mit 31 und Mercedes-Benz und Lancia mit 29 Autos.