{"id":11405,"date":"2022-05-13T09:21:02","date_gmt":"2022-05-13T07:21:02","guid":{"rendered":"http:\/\/euwp08.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2022\/05\/13\/brennerautobahn-a22-18096-prozent-gewinn-im-bilanz-2021\/"},"modified":"2022-05-13T09:25:07","modified_gmt":"2021-07-17T09:25:07","slug":"brennerautobahn-a22-18096-prozent-gewinn-im-bilanz-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2022\/05\/13\/brennerautobahn-a22-18096-prozent-gewinn-im-bilanz-2021\/","title":{"rendered":"Brennerautobahn A22: +180,96 Prozent Gewinn im Bilanz 2021"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Verwaltungsrat der Brennerautobahngesellschaft hat am heutigen Donnerstag unter dem Vorsitz von Pr\u00e4sident Hartmann Reichhalter den Jahresabschluss 2021 genehmigt. Mit einem Gewinn von 36,6 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr (20,3 Millionen Euro) n\u00e4hert sich das Ergebnis den Zahlen in der Zeit vor der Pandemie an (mit 81,7 Millionen Euro verzeichnete die Gesellschaft in der Bilanz 2019 den bisherigen Rekord-Nettogewinn). Zudem freut sich die Brennerautobahn AG \u00fcber das bislang beste Ergebnis in einem Bereich, welcher der Gesellschaft besonders am Herzen liegt: die Sicherheit. Mit einer Unfallrate (GIP \u2013 die Daten errechnen sich aus dem Verh\u00e4ltnis zwischen gefahrenen Kilometern und Anzahl der Unf\u00e4lle) von 15,99 liegt die A22 weit \u00fcber den gesamtstaatlichen Durchschnitt von 28. \u201eDas Jahr 2021 war bekanntlich einmal mehr von der Pandemie gekennzeichnet\u201c, fasst Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Diego Cattoni die komplexe Bilanz in Zeiten der beispiellosen Coronakrise zusammen. \u201eTrotz des immer noch abnormalen Verkehrsaufkommens konnte die Brennerautobahngesellschaft dank eines ausgezeichneten Finanzmanagements das Gesch\u00e4ftsjahr mit einem Gewinn von 56,9 Millionen abschlie\u00dfen, noch dazu mit einer au\u00dferordentlichen Saison an Instandhaltungsarbeiten. Das ist ein hervorragendes Ergebnis.\u201d<\/p>\n<p><strong>Die Bilanz\u00a0<\/strong>Das Ergebnis vor Steuern bel\u00e4uft sich auf 78,7 Millionen Euro im Vergleich zu 31,3 Millionen im Vorjahr (+ 151,4 Prozent). Auch das Ebitda hat sich deutlich erholt und ist von 91,65 Millionen Euro in der Bilanz 2020 auf 121,14 Millionen Euro gestiegen (+32,18%), das Ebit liegt bei 42,46 Millionen Euro mit einem Plus von 182,31 Prozent im Vergleich zu den 15,04 Millionen Euro im Jahr 2020. Der Verkehrsr\u00fcckgang durch die Einschr\u00e4nkungen zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie ist jedoch trotz der Verbesserungen im Vergleich zu 2020 noch deutlich sp\u00fcrbar: insgesamt ist ein Plus von 19,2 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr verzeichnet worden (+ 15 Prozent bei den LKWs, + 21,6 Prozent bei den PKWs). Der Verkehrsr\u00fcckgang hingegen war 2021 im Vergleich zum Jahr 2019 \u2013 dem letzten \u201epandemiefreien\u201c Jahr &#8211; mit 4,3 Milliarden gefahrenen Kilometern gegen\u00fcber den 5,7 Milliarden Kilometern 2019 noch sehr deutlich sp\u00fcrbar.Der Produktionswert in der H\u00f6he von 353,1 Millionen Euro (305,8 Millionen im Jahr 2020) ist um 47,2 Millionen gestiegen (+ 15,4 Prozent). Den gro\u00dfen Unterschied in der Bilanz macht im Vergleich zum Vorjahr das Finanzmanagement, das mit insgesamt 39,9 Millionen Euro (16,6 Millionen im Jahr 2020) zum Betriebsergebnis beitr\u00e4gt, das sind insgesamt 23,3 Millionen mehr als noch im Vorjahr.<\/p>\n<p><strong>Investitionen und Instandhaltung\u00a0<\/strong>Trotz der ausstehenden Konzessionserneuerung hat die Brennergesellschaft im Jahr 2021 insgesamt 28,28 Millionen Euro in die Verkehrsachse investiert (+112,8 Prozent). Die Gesellschaft hat zudem die Zeit des Verkehrsr\u00fcckganges f\u00fcr eine au\u00dferordentliche Wartungssaison mit Investitionen im Wert von 65,9 Millionen Euro (+10,5 Prozent) genutzt.<\/p>\n<p><strong>Die Bilanz des Verwaltungsrates\u00a0<\/strong>Die Ergebnisse des Verwaltungsrates im vergangenen Triennium sind bemerkenswert. Es ist der Gesellschaft gelungen, auch w\u00e4hrend der Pandemie ihre hohen Dienstleistungsstandards zu garantieren, einen R\u00fcckgang von Verkehr und Einnahmen von bis zu 99 Prozent (am 12. April 2020) zu bew\u00e4ltigen und dabei die finanzielle Solidit\u00e4t zu wahren sowie in die Instandhaltung und Modernisierung des Verkehrsnetzes zu investieren. In Bezug auf die Konzession hat die Brennerautobahngesellschaft ein bedeutendes Ergebnis erreicht und ihren Vorschlag f\u00fcr ein project financing beim Ministerium f\u00fcr Infrastruktur und nachhaltige Mobilit\u00e4t eingereicht. Dieser Vorschlag hat das Ziel, mit Investitionen von 7,2 Milliarden Euro die Mobilit\u00e4t entlang der Achse Brenner-Modena im Sinne der Nachhaltigkeit neu zu gestalten. Was die Intermodalit\u00e4t betrifft, konnte die Gesellschaft die Eisenbahnsparte durch den Erwerb der Mehrheitsanteile an der InRail st\u00e4rken und ist damit das gr\u00f6\u00dfte private Unternehmen im Schieneng\u00fcterverkehr in Italien. Auch innerhalb des italienischen Autobahnsektors ist das Leistungsniveau der Brennerautobahngesellschaft anerkannt worden. Die Gesellschaft hat alle Audits des Transport- und Mobilit\u00e4tsministeriums zur F\u00fchrung und Instandhaltung der Infrastruktur positiv bestanden. Insgesamt sind in der Amtszeit des scheidenden Verwaltungsrates 221,4 Millionen Euro f\u00fcr Instandhaltungsarbeiten und 326,8 Millionen Euro f\u00fcr Investitionen genehmigt worden. \u00a0Nicht zuletzt war der Dreijahreszeitraum durch Optimierungsma\u00dfnahmen im wirtschaftlich-finanziellen Bereich gekennzeichnet, die es dem Unternehmen erm\u00f6glichten den pandemiebedingten Umsatzr\u00fcckgang auszugleichen. \u201eEs waren sehr komplexe Jahre\u201d, erkl\u00e4rt Cattoni, \u201ein denen zum gro\u00dfen Ziel einer Konzessionserneuerung die Coronakrise hinzukam. Dies zwang uns dazu, auf mehreren Fronten gleichzeitig zu arbeiten und neue L\u00f6sungen sei es im Management sei es im wirtschaftlich-finanziellen Bereich zu finden. Ich bin mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden und zuversichtlich, dass der Vorschlag, den wir gestern im Ministerium in Rom eingereicht haben, in absehbarer Zeit positiv bewertet wird, damit wir die gro\u00dfe Planungsarbeit in konkrete Baustellen f\u00fcr die neue Mobilit\u00e4t von morgen umsetzen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finanzmanagement ausschlaggebend, Gewinn von 56,9 Millionen Euro Konzession, Eisenbahn und Pandemie: zahlreiche Ziele erreicht<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":3447,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2,6],"tags":[27,2726,42,621,23,26,843],"news-destination":[],"news-source":[],"is_homepage":[],"ta_other":[],"featured_media_details":{"width":2706,"height":1804,"file":"2020\/05\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df.jpg","sizes":{"thumbnail":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-150x150.jpg","width":150,"height":150,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-150x150.jpg"},"medium":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-300x200.jpg","width":300,"height":200,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-300x200.jpg"},"medium_large":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-768x512.jpg","width":768,"height":512,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-768x512.jpg"},"large":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-1024x683.jpg","width":1024,"height":683,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-1024x683.jpg"},"big_image":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-750x500.jpg","width":750,"height":500,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-750x500.jpg"},"guest-author-32":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-32x32.jpg","width":32,"height":32,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-32x32.jpg"},"guest-author-50":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-50x50.jpg","width":50,"height":50,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-50x50.jpg"},"guest-author-64":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-64x64.jpg","width":64,"height":64,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-64x64.jpg"},"guest-author-96":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-96x96.jpg","width":96,"height":96,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-96x96.jpg"},"guest-author-128":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-128x128.jpg","width":128,"height":128,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df-128x128.jpg"},"full":{"file":"3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df.jpg","width":2706,"height":1804,"mime_type":"","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/11\/3e070d218ba60f20fe0f753ed12298df.jpg"}},"image_meta":{"aperture":"0","credit":"","camera":"","caption":"","created_timestamp":"0","copyright":"","focal_length":"0","iso":"0","shutter_speed":"0","title":"","orientation":"0","keywords":[]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11405"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11405"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11406,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11405\/revisions\/11406"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11405"},{"taxonomy":"post_tag","emb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