{"id":1168,"date":"2016-12-22T11:01:47","date_gmt":"2016-12-22T10:01:47","guid":{"rendered":"http:\/\/euwp08.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2016\/12\/22\/safran-anbau-im-lessinia-gebirge\/"},"modified":"2024-08-29T03:39:49","modified_gmt":"2024-08-29T01:39:49","slug":"safran-anbau-im-lessinia-gebirge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2016\/12\/22\/safran-anbau-im-lessinia-gebirge\/","title":{"rendered":"Safran-Anbau im Lessinia-Gebirge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-align: justify;\">Die von ihr angebautem Safranbl\u00fcten, die auf einem Feld des Lessinia-Gebirges gedeihen, werden von ihr auch direkt verarbeitet.\u00a0<\/span>Die ungew\u00f6hnliche Idee des Safran-Anbaus hatte Chiara vor drei Jahren. Absicht war es, ein Grundst\u00fcck, das das Eigentum ihrer Familie ist und brach lag, erneut zu nutzen. Ansto\u00df zur Idee waren die vielen wundersch\u00f6nen Krokusse, die im Fr\u00fchjahr die Weiden der Lessinia in Wei\u00df und Lila t\u00fcnchen. Diese Krokusse waren nat\u00fcrlich nicht die, die zur Herstellung von Safran dienten. Ihr Knowhow zum Anbau, zur Ernte und zum Handel mit dem echten Safran hat Chiara verschiedenen italienischen Herstellern zu verdanken, die sie besuchte. Dann begann sie auf einem kleinen St\u00fcck Land zu experimentieren. In Folge der hervorragenden Ergebnisse ihrer Tests, beschloss sie dann, sich ans Werk zu machen: sie pfl\u00fcgte tausend Quadratmeter Weideland um, installierte einen Zaun, der vor Wildschweinen und anderen Tieren sch\u00fctzt und im August pflanzte sie dann die ersten Blumenzwiebeln. Der Betrieb \u201eZafferano Lessinia\u201c war geschaffen.<br \/>\nDie \u201eSafranplantage\u201c befindet sich in einem kleinen Tal, von Kastanienw\u00e4ldern und Weideland umgeben. Das Gebiet ist f\u00fcr die San Mauro-Esskastanien und f\u00fcr den schwarzen Tr\u00fcffel bekannt. Nachdem sie alle b\u00fcrokratische H\u00fcrden \u00fcberwunden, den Safran gepflanzt und das Wachsen der Pflanzen Schritt f\u00fcr Schritt mitverfolgt hatte (bei Facebook hat sie jeden kleinen Erfolg gepostet), ging es dann zur ersten Ernte. Safran-Anbauer m\u00fcssen Fr\u00fchaufsteher sein, denn die Ernte beginnt vor Sonnenaufgang. Der Grund: die Bl\u00fcten m\u00fcssen noch geschlossen sein, denn Sonne, Regen oder auch Insekten k\u00f6nnten die wertvollen Stempelf\u00e4den besch\u00e4digen. Nach der Ernte geht die Arbeit weiter: die drei roten F\u00e4den des Safrans werden vorsichtig per Hand von der Bl\u00fcte entfernt. Dies muss gleich nach der Ernte geschehen, und so arbeitet Chiara auch bis sp\u00e4t in die Nacht, wenn die Ernte \u00fcppig ist. Hilfreich zur Hand geht ihr hierbei ihre Mutter.<br \/>\nDer Lessinia-Safran wird dann umgehend bei kontrollierter Temperatur (nicht \u00fcber 45\u00b0C) getrocknet und in sehr kleinen Mengen in Gl\u00e4ser abgef\u00fcllt. Im Gegensatz zu anderen Herstellern hat Chiara beschlossen, den Safran nicht zu r\u00f6sten, um so das charakteristischen Aroma zu bewahren und ein unverf\u00e4lschtes Produkt anbieten zu k\u00f6nnen. Die Qualit\u00e4t ihres Safrans wird \u00fcbrigens durch ein Zertifikat bescheinigt.<br \/>\nWeitere Infos: www.zafferanodellalessinia.it.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Safran aus dem Lessinia-Gebirge? Hierauf setzt Chiara Castagna, die in Forstwirtschaft ihren Universit&auml;tsabschluss machte. Die 38j&auml;hrige war in den letzten Wochen mit ihrer ersten Safran-Ernte besch&auml;ftigt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1169,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"news-destination":[],"news-source":[],"is_homepage":[],"ta_other":[],"featured_media_details":{"width":1024,"height":619,"file":"2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234.jpg","sizes":{"thumbnail":{"file":"94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-150x150.jpg","width":150,"height":150,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-150x150.jpg"},"medium":{"file":"94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-300x181.jpg","width":300,"height":181,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-300x181.jpg"},"medium_large":{"file":"94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-768x464.jpg","width":768,"height":464,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-768x464.jpg"},"large":{"file":"94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-1024x619.jpg","width":1024,"height":619,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-1024x619.jpg"},"big_image":{"file":"94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-750x453.jpg","width":750,"height":453,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234-750x453.jpg"},"full":{"file":"94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234.jpg","width":1024,"height":619,"mime_type":"","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/94784d0b29ee3e5f01c99de7f33ab234.jpg"}},"image_meta":{"aperture":"0","credit":"","camera":"","caption":"","created_timestamp":"0","copyright":"","focal_length":"0","iso":"0","shutter_speed":"0","title":"","orientation":"0","keywords":[]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1168"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1168"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1168\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16608,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1168\/revisions\/16608"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1168"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=1168"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=1168"},{"taxonomy":"is_homepage","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/is_homepage?post=1168"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=1168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}