{"id":1232,"date":"2017-11-14T17:28:19","date_gmt":"2017-11-14T17:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/euwp08.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2017\/11\/14\/grotta-di-fumane-ausgrabungskampagne-2017-war-ein-erfolg\/"},"modified":"2019-05-28T20:51:13","modified_gmt":"2019-05-28T20:51:13","slug":"grotta-di-fumane-ausgrabungskampagne-2017-war-ein-erfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2017\/11\/14\/grotta-di-fumane-ausgrabungskampagne-2017-war-ein-erfolg\/","title":{"rendered":"Grotta di Fumane: Ausgrabungskampagne 2017 war ein Erfolg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Das Fundst&uuml;ck wird nun von den Experten untersucht.&nbsp;Die Raubvogelkralle war allerdings nicht die einzige Neuheit der Ausgrabungskampagne. Neues gab es auch in Bezug auf das DNA der entdeckten Fundst&uuml;cke, auf die Federreste, die Gewohnheiten der Neandertaler, die Braunb&auml;r-Jagd und in Bezug auf die H&ouml;hlen sowie die entdeckten Knochen. Zu all diesen Themen laufen nun Untersuchungen, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Universit&auml;ten vorangetrieben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die &bdquo;Grotta di Fumane&ldquo; best&auml;tigt sich so erneut als wahre Schatztruhe f&uuml;r die Arch&auml;ologie. Sie gew&auml;hrt unter anderem Einblick in die Beziehung zwischen dem Neandertaler und dem Sapiens, die hier in den verschiedenen Epochen lebten.<br \/>Die Ausgrabungskampagne war in diesem Jahr k&uuml;rzer als gewohnt. Sie dauerte nur einen Monat. Im Laufe dieser Ausgrabungen konzentrierte man sich auf die Zeit von vor 50.000 Jahren, und dies in Vorbereitung auf die Ausgrabungskampagne des kommenden Jahres, die zweieinhalb Monate dauern wird. Die diesj&auml;hrige Ausgrabungskampagne sei allerdings sehr intensiv gewesen, so Professor Marco Peresani von der Universit&auml;t Ferrara, der seit 25 Jahren f&uuml;r die Ausgrabungen verantwortlich ist. T&auml;glich seien zahlreiche Besucher aus dem Ausland nach Fumane gekommen. Das Jahr 2017 sei das Jahr der Transition, das sich durch Studien seitens italienischer und ausl&auml;ndischer Forscher auszeichnete. In diesen Tagen habe man au&szlig;erdem erfahren, dass ein Forschungsprojekt mit europ&auml;ischen Geldern finanziert werden k&ouml;nnte. Dieses Projekt sei verschiedenen Universit&auml;ten und arch&auml;ologischen Fundst&auml;tten gewidmet. Zu ihnen z&auml;hle auch die Grotte von Fumane.<br \/>In der Grotte, die sich in der Veroneser Provinz befindet, lebten einst Neandertaler. F&uuml;r viele ist sie eine der auf europ&auml;ischem Level wichtigsten Orte, die im Laufe der Jahrtausende die Pr&auml;senz des Neandertalers belegt.<br \/>Der Unterschlupf wurde 1962 durch Zufall von dem Lehrer Giovanni Solinas w&auml;hrend eines Spazierganges mit seinem Sohn Alberto entdeckt. Die Grotte befindet sich an der alten Stra&szlig;e, die nach Molina f&uuml;hrt, und zwar an der zweiten Kurve mitten in der wilden Vegetation unter einer Felswand.<br \/>Im Laufe der Jahre wurden in der H&ouml;hle verschiedene Hinweise auf die Pr&auml;senz des Neandertalers entdeckt. Zu ihnen z&auml;hlen einige ockerfarbene Zeichnungen, aber auch Tierreste, Feuerstellen und sogar M&uuml;llreste.<br \/>Bewohnt wurde die Grotte vom Fr&uuml;hjahrs- bis zum Herbstende. Dann zogen die Neandertaler in w&auml;rmere Gefilde um. Sp&auml;ter diente die Grotte Tieren, die hier Schutz suchten.<br \/>Heute kann die Grotte nach Voranmeldung besichtigt werden. Infos: www.grottadifumane.eu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Monat der Ausgrabungskampagne in der pr&auml;historischen &bdquo;Grotta di Fumane&ldquo; hielt noci eine &Uuml;berraschung parat: die Pal&auml;ontologen entdeckten eine Raubvogelkralle, die von den Neandertalern zur Versch&ouml;nerung ihrer Kleidung genutzt wurde.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1233,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"news-destination":[],"news-source":[],"is_homepage":[],"ta_other":[],"featured_media_details":{"width":1200,"height":800,"file":"2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af.jpg","sizes":{"thumbnail":{"file":"6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-150x150.jpg","width":150,"height":150,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-150x150.jpg"},"medium":{"file":"6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-300x200.jpg","width":300,"height":200,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-300x200.jpg"},"medium_large":{"file":"6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-768x512.jpg","width":768,"height":512,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-768x512.jpg"},"large":{"file":"6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-1024x683.jpg","width":1024,"height":683,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-1024x683.jpg"},"big_image":{"file":"6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-750x500.jpg","width":750,"height":500,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af-750x500.jpg"},"full":{"file":"6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af.jpg","width":1200,"height":800,"mime_type":"","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/6ad475933b1b4cd41d5aac8cf3b2a3af.jpg"}},"image_meta":{"aperture":"0","credit":"","camera":"","caption":"","created_timestamp":"0","copyright":"","focal_length":"0","iso":"0","shutter_speed":"0","title":"","orientation":"0","keywords":[]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1232"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1232"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1232\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1232"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=1232"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=1232"},{"taxonomy":"is_homepage","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/is_homepage?post=1232"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=1232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}