{"id":12344,"date":"2022-12-07T12:30:32","date_gmt":"2022-12-07T11:30:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www-gardaseezeitung-it-euwp*.sitenm.com\/2022\/12\/07\/brennerautobahn-ministerium-gibt-gruenes-licht-fuer-ppp-projekt\/"},"modified":"2022-12-07T12:30:39","modified_gmt":"2022-07-10T12:30:39","slug":"brennerautobahn-ministerium-gibt-gruenes-licht-fuer-ppp-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2022\/12\/07\/brennerautobahn-ministerium-gibt-gruenes-licht-fuer-ppp-projekt\/","title":{"rendered":"Brennerautobahn: Ministerium gibt gr\u00fcnes Licht f\u00fcr PPP-Projekt"},"content":{"rendered":"<p>Das PPP-Projekt der Brennerautobahn AG mit Investitionen in der H\u00f6he von 7,2 Milliarden Euro hat vom Ministerium f\u00fcr Infrastrukturen und Transport das lang ersehnte gr\u00fcne Licht erhalten. Am heutigen Dienstag um 15.48 Uhr ist am Sitz der Gesellschaft in der Berliner Stra\u00dfe in Trient die Mitteilung eingetroffen, mit der Minister Matteo Salvini die technische Machbarkeit best\u00e4tigt. Es ist dies ein wichtiger und entscheidender Schritt, der das Spiel um die seit dem Jahr 2014 verfallene Konzession er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>\u201eDies ist eine Nachricht, auf die nicht nur wir als Brennerautobahngesellschaft, sondern das gesamte Gebiet von Brenner bis Modena seit mindestens 2014 gewartet habt\u201c, erkl\u00e4rte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Diego Cattoni. \u201eEs war ein schwieriger Weg, aber heute k\u00f6nnen wir sagen, dass wir ein historisches Ergebnis erzielt haben: Unser Vorschlag f\u00fcr einen Gr\u00fcnen Korridor ist vom Ministerium f\u00fcr Infrastrukturen und Transport positiv begutachtet worden \u2013 ein Vorschlag, der die Mobilit\u00e4t entlang der Brennerachse durch einen Investitionsplan im Umfang von 7,2 Milliarden Euro ver\u00e4ndern wird; das ist das 3,5-fache der Investitionen, die f\u00fcr den Bau der Autobahn get\u00e4tigt worden sind. Dies bedeutet nicht nur, dass nun das Verfahren f\u00fcr die Ausschreibung beginnen kann, sondern vor allem, dass dieser ehrgeizige Plan f\u00fcr den Transportsektor, f\u00fcr die Umwelt und f\u00fcr die lokale und gesamtstaatliche Wirtschaft jener Plan ist, der in seinen Grundz\u00fcgen von demjenigen umgesetzt werden muss, der die Konzession erh\u00e4lt. Ich hoffe nat\u00fcrlich sehr, dass dies die Brennerautobahngesellschaft sein wird, die nunmehr ein Vorrecht genie\u00dft und die vor mehr als 60 Jahren von den lokalen K\u00f6rperschaften genau aus dem Grund gegr\u00fcndet worden ist, die Autobahn zu bauen, Italien eine Autobahnverbindung zum restlichen Europa zu geben und den durchquerten Gebieten ein Instrument f\u00fcr die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in die Hand zu geben. Die Gesellschafter, welche die Brennerautobahn AG gegr\u00fcndet haben, werden auch in dieser neuen Zeit die Hauptakteure sein, denn wie in Vergangenheit sind nicht die Einnahmen priorit\u00e4r, sondern der Aufbau der Zukunft. Ein besonderer Dank gilt allen, die an dieses Projekt geglaubt haben\u201c, betonte Cattoni, \u201enicht zuletzt dem Ministerium f\u00fcr Infrastrukturen und Transport, das die Pr\u00fcfung unseres Vorschlages positiv abgeschlossen hat. Jetzt d\u00fcrfen wir nicht lockerlassen, sondern aus diesem Ergebnis die notwendige Entschlossenheit ziehen, um unser gro\u00dfes Ziel zu erreichen.\u201c Um die Investitionen t\u00e4tigen zu k\u00f6nnen, gilt es nun auf die n\u00e4chsten Schritte zu warten: Es wird nun das Ausschreibungsverfahren f\u00fcr die Konzessionsvergabe eingeleitet, bei dem die Brennerautobahn AG ein Vorrecht genie\u00dft. Das gestrige gr\u00fcne Licht des Ministeriums hingegen war bereits erwartet worden: Beim letzten Treffen am 9. November hatten die beiden Landeshauptm\u00e4nner von Bozen und Trient Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti die Regierung auf die Notwendigkeit einer schnellen Entscheidung hingewiesen, um den Weg f\u00fcr die Investitionen freizumachen. Der Vorschlag der Brennerautobahn AG ist dabei in der Tat beeindruckend: Mit 7,2 Milliarden Euro soll die Verkehrsader in den ersten Gr\u00fcnen Korridor Europas verwandelt werden, der den Respekt f\u00fcr die Umwelt und f\u00fcr die durchquerten Gebiete mit der Notwendigkeit einer modernen, leistungsf\u00e4higen und sicheren Infrastruktur verbindet, die gemeinsam mit dem Schienenverkehr die gro\u00dfe Masse an G\u00fcter- und Personenverkehr bew\u00e4ltigen kann, der t\u00e4glich \u00fcber den Brennerpass rollt.\u00a0 \u201eDie Brennerautobahngesellschaft ist vom Antragsteller zum F\u00f6rderer dieses Projektes geworden\u201c, sagte der Pr\u00e4sident Hartmann Reichhalter. \u201eDer heutige technische Schritt ist von grundlegender Bedeutung, sollte uns aber nicht zu weniger Wachsamkeit verleiten, sondern uns im Gegenteil dazu veranlassen, noch motivierter und konzentrierter zu arbeiten als zuvor. Es ist ein Ergebnis, das Dank der Einigkeit aller Anteilseigner der Gesellschaft erzielt werden konnte, die ihre Kr\u00e4fte und Absichten f\u00fcr ein Gemeinwohl geb\u00fcndelt haben. Es ist zweifellos auch ein Ergebnis, das der gro\u00dfartigen Arbeit der Struktur der Brennerautobahngesellschaft zu verdanken ist, die ihre F\u00e4higkeiten unter Beweis gestellt hat, ein \u2013 unter allen Gesichtspunkten \u2013 so komplexes Projekt auszuarbeiten und die Machbarkeitspr\u00fcfung des Ministeriums positiv zu bestehen.\u201c Die umfangreichen Investitionen zielen nicht nur auf die Instandhaltung, die regelm\u00e4\u00dfige Sanierung und die allgemeine Modernisierung der bestehenden Infrastruktur ab, sondern sehen eine Umstellung der Verkehrsachse von analog auf digital vor und f\u00f6rdern den \u00f6kologischen Wandel und die intermodale Mobilit\u00e4t. Der Ausbau des Abschnittes Verona-Modena auf drei Spuren und die Fertigstellung der dritten dynamischen Spur zwischen Bozen und Verona gehen einher mit der systematischen Entwicklung der notwendigen Technologie f\u00fcr autonomes und vernetztes Fahren, das die Brennerautobahngesellschaft bereits mit Erfolg innerhalb des Projektes C-Roads sowie anderer europ\u00e4ischer Projekte getestet hat, sowie mit dem Ausbau der Ladestationen f\u00fcr E-Fahrzeuge und der Entwicklung eines Tankstellennetzes f\u00fcr Wasserstofffahrzeuge. Damit jedoch noch nicht genug: Mit den Projekten Campogalliano-Sassuolo und Cispadana sieht der Vorschlag auch die notwendigen finanziellen Mittel f\u00fcr die Vervollst\u00e4ndigung des Autobahnnetzes vor, ebenso wie f\u00fcr die Entwicklung von intermodalen Knotenpunkten, die es den Eisenbahnunternehmen erm\u00f6glichen \u2013 die Brennerautobahngesellschaft ist die f\u00fchrende private Unternehmensgruppe im Sektor des Schieneng\u00fcterverkehrs \u2013, ihre Dienstleistungen perfekt mit dem Stra\u00dfentransport und im Falle des Hafens von Valdaro mit dem Seeverkehr zu integrieren. Der Vorschlag tr\u00e4gt nicht zuletzt auch der Notwendigkeit Rechnung, das Zubringernetz zur Brennerautobahn zu verbessern. Dar\u00fcber hinaus sind eine Reihe von \u201etraditionelleren\u201c Ma\u00dfnahmen geplant, wie etwa die Modernisierung der Rastst\u00e4tten oder die Verdoppelung der aktuellen Gesamtl\u00e4nge von Schallschutzw\u00e4nden. \u201eIch kann meine pers\u00f6nliche Genugtuung \u00fcber diesen wichtigen Schritt nicht verhehlen\u201c, betonte der Technische Direktor der Gesellschaft Carlo Costa, der seinen Stempel auf alle Projekte aufgedr\u00fcckt hat, die nun die Pr\u00fcfung des Ministeriums bestanden haben. \u201eMit diesem Unternehmen verbindet mich bekannterma\u00dfen eine Beziehung, die \u00fcber eine berufliche Verbundenheit hinausgeht. Zu erleben, wie unsere technische Struktur in nur wenigen Monaten einen Investitionsvorschlag vorlegt, der sich \u00fcber mehrere Jahrzehnte erstreckt und darauf abzielt, die Mobilit\u00e4t entlang der Brennerachse neu zu gestalten um den ersten Gr\u00fcnen Korridor in Europa einzurichten, erf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Freude. Wir haben das Spiel aber noch nicht gemacht, wir m\u00fcssen entschlossen und n\u00fcchtern bleiben. Zweifelsohne aber haben wir eine neue Zeit er\u00f6ffnet, in denen die Gebiete an der Autobahn vom Brenner bis Modena eine entscheidende Rolle innehaben.\u201cZustimmung gibt es auch aus dem politischen Bereich. Vizepremier und Minister Matteo Salvini pers\u00f6nlich \u00e4u\u00dferte bei der Bekanntmachung der technischen Machbarkeit \u201egro\u00dfe Zufriedenheit\u201c. Der Trientner Landeshauptmann Maurizio Fugatti hat ebenfalls seine Zustimmung ge\u00e4u\u00dfert. \u201eIch stehe hier f\u00fcr alle \u00f6ffentlichen Teilhaber an der A22: Das heutige Ergebnis ist das Resultat der Zusammenarbeit aller \u00f6ffentlichen Vertreter der A22. Es war kein leichter, sondern ein langer und komplexer Weg, aber die Einigkeit der \u00f6ffentlichen Gesellschafter war ein entscheidender Aspekt. Am heutigen Tag haben wir das Ziel erreicht, das jedoch eine neue Aufgabe er\u00f6ffnet: Wenn wir wirklich zufrieden sind, wenn wir wirklich sehen wie die Investitionen auf unserem Gebiet umgesetzt werden, dann m\u00fcssen wir die Ernsthaftigkeit, die Kompetenz und die Vorbereitung jener anerkennen, die sie in die Wege geleitet haben. Es handelt sich um das erste Projekt dieser Art auf italienischer und europ\u00e4ischer Ebene. Das bedeutet, dass wir es hier in der A22 mit einem Verwaltungsrat und einem Management zu tun haben, die Vorreiter in Europa sind. Darauf sind wir stolz. Ich m\u00f6chte dem Ministerium danken, die zun\u00e4chst mit Giovannini und abschlie\u00dfend mit Salvini daran gearbeitet haben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vorschlag der Gesellschaft sieht 7,2 Milliarden an Investitionen 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