{"id":1454,"date":"2015-07-12T20:35:35","date_gmt":"2015-07-12T20:35:35","guid":{"rendered":"http:\/\/euwp08.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2015\/07\/12\/fotoshooting-im-weingut-san-leonardo\/"},"modified":"2019-05-28T20:59:05","modified_gmt":"2019-05-28T20:59:05","slug":"fotoshooting-im-weingut-san-leonardo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2015\/07\/12\/fotoshooting-im-weingut-san-leonardo\/","title":{"rendered":"Fotoshooting im Weingut San Leonardo"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Irgendwo zwischen \u00fcppig gedeihenden Zucchini- und K\u00fcrbispflanzen entdecke ich dann Violante, die Tochter des Marchese Guerrieri Gonzaga, Besitzer der Tenuta San Leonardo. Das Weingut im Vallagarina-Tal, nahe Avio, wurde durch das klassische Bordolaiser-Cuv\u00e9e, \u00abSan Leonardo\u00bb, weltber\u00fchmt. F\u00fcr viele weinbegeisterte Gardasee-Urlauber ist die Tenuta ein interessantes Ziel, f\u00fcr mich war es weniger der gro\u00dfartige Wein, mich interessierte Violante, eine passionierte K\u00f6chin, Fotografin und Malerin.<br \/>Die attraktive Tochter des Marchese Guerrieri Gonzanga lebt mit ihren beiden 17- und 18-j\u00e4hrigen Kindern &#8211; Lavinia und Gregorio Boncompagni Ludovisi-in einem der sch\u00f6nsten Palazzi im Zentrum von Rom. Nachdem die Kinder gr\u00f6\u00dfer waren, beschloss die leidenschaftliche Hobby-K\u00f6chin sich ein wenig intensiver mit dem Kochen zu besch\u00e4ftigen. Sie besuchte bekannte Kochschulen in Italien, reiste nach Frankreich, China, Thailand und Indien um andere Kochkulturen kennenzulernen. Daraufhin verwirklichte sie ihren Traum von einer eigenen privaten Kochschule, bei der die italienische Kochtradition im Mittelpunkt steht. Kleinen Gruppen von 8 bis 10 Personen f\u00fchrt Violante &#8211; mit viel Charme und Wissen -in die Philosophie der italienischen K\u00fcche ein. Das beginnt mit einem Einkauf auf dem Campo dei Fiori, dem ber\u00fchmten Obst- und Gem\u00fcsemarkt Roms. \u201eKochen beginnt n\u00e4mlich beim Einkauf&#8220; erz\u00e4hlt Violante \u201edas Produkt ist entscheidend f\u00fcr den Wohlgeschmack des Gerichts. F\u00fcr mich ist Einkaufen auf dem Markt nicht nur ein farbenfrohes und genussvolles Erlebnis, es ist das A&amp;O geschmackvoller und gesunder Gerichte.&#8220; Nach dem Einkauf geht&#8217;s in den Palazzo , wo \u00abLa Signora\u00bb bei einem erfrischenden Aperitivo das Men\u00fc erkl\u00e4rt, dass anschlie\u00dfend die Teilnehmer gemeinsam zubereiten. Klassisch italienisch besteht das immer aus Antipasti, Primo, Secondo und einem leckeren Dolce. Sobald alles zubereitet ist, wird der Tisch auf der wundersch\u00f6nen Terrasse \u2013 mit Blick \u00fcber Rom \u2013 gedeckt. Tischkultur ist eine weitere Leidenschaft von Violante. Der Tisch, der im Gem\u00fcsegarten in der Tenuta San Leonardo gedeckt war, spiegelt ihre Liebe zu m\u00f6glichst nat\u00fcrlichen Details wider. Die Teilnehmer dieser beliebten Kochkurse bei Violante Guerrieri Gonzaga kommen aus der ganzen Welt und f\u00fcr sie sind diese genussvollen Stunden im Palazzo Taverna ein unvergessliches Urlaubserlebnis.<br \/>Ralf Frenzel, der Verleger des Tre Torre Verlags in Wiesbaden war so begeistert von diesem kulinarisch-kulturellem Erlebnis, dass er die vielseitige Violante bat, doch ein Kochbuch zu schreiben.<br \/>Es soll jedoch kein Kochbuch der \u00fcblichen Art werden, sondern vielmehr ein appetitmachendes Buch \u00fcber italienische Lebensart, Violantes Liebe zur Natur und zu den sch\u00f6nen Dingen die das Leben so viel lebenswerter machen. Vio\u00b4s Kochbuch wird ein Augenschmaus der Sinne, schon beim darin Bl\u00e4ttern wird dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bereits seit einem Jahr wird produziert, denn man will alle Jahreszeiten authentisch darstellen. Da gibt es so viele feine Speisen, die zum Beispiel zu Weihnachten aufgetischt die werden der Italien-Urlauber, der das Land fr\u00fchestens ab Fr\u00fchling bereist, nie kennenlernt.<br \/>In Violantes Elternhaus, in San Leonardo, wo sie mit ihren Kindern und dem kleinen Hund gerne den Sommer verbringt, wurde vergangenen Woche f\u00fcr das au\u00dfergew\u00f6hnliche Buch gekocht, verlockend angerichtet und alles vom Fotograf Johannes Grau perfekt mit der Linse festgehalten. Das lustmachende Kochbuch von Violante erscheint in deutscher Sprache, voraussichtlich unter dem Titel \u201eVio\u00b4S Cucina&#8220; im Herbst 2015 und wird deutschlandweit in den Buchhandlungen erh\u00e4ltlich sein.<br \/>PS: Hinweis f\u00fcr Weinfreaks: Ein Besuch des Weinguts San Leonardo ist nur nach vorheriger Anmeldung m\u00f6glich. In einem Kiosk vor dem Weingut kann man jedoch die Weine kaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Blick ins&nbsp;\u00abVio\u00b4s cucina\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Violante kocht mit grande passione, aber, so erz\u00e4hlt sie, es darf keinesfalls zu kompliziert und muss relativ schnell nachkochbar sein. Ebenso mag sie auch keine langen Zutatenlisten.&nbsp; Ihre Liebe gilt der klassischen cucina casalinga, mit einem sympathischen, dem Zeitgeist angebrachten Touch! Dreh- und Angelpunkt sind frisches Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte, handwerklich hergestellte Pasta, aromatisches Oliven\u00f6l und&nbsp; Fleisch oder Fisch von optimaler Qualit\u00e4t.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sie d\u00fcrfen sich also auf ein Kochbuch freuen, das Rezepte beinhaltet, die einfach machbar sind, dennoch den n\u00f6tigen Kick haben, um ihre G\u00e4ste zu \u00fcberraschen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als ich beim Fototermin in San Leonardo war, bereitete Violante eine Art Nudelauflauf im Auberginenmantel zu. Das sah spektakul\u00e4r und nach viel Arbeit aus. Violante erkl\u00e4rte mir die Zubereitung und die verrate ich Ihnen nun &#8211; schon mal vorab \u2013 wie sie das machte. Das genaue Rezept k\u00f6nnen Sie ab Herbst in ihrem Kochbuch&nbsp; \u00abVio\u00b4s cucina\u00bb nachlesen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Handwerklich hergestellte Fusilli oder Penne werden sehr al dente gekocht. Die Pasta darf keinesfalls zu weich sein, weil das Gericht sp\u00e4ter im Ofen nachgaren muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr den Sugo werden passierte Tomaten bester&nbsp; Qualit\u00e4t kurz mit ein wenig Kr\u00e4utern und Knoblauch geschmort und anschlie\u00dfend&nbsp; mit den Nudeln vermischt. B\u00fcffelmozzarella in kleine W\u00fcrfel schneiden und untermengen. Mit Pesto, m\u00f6glichst selbst gemacht, Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">M\u00f6glichst gro\u00dfe Auberginen der L\u00e4nge nach in d\u00fcnne Scheiben schneiden. Salzen und nach einigen Minuten mit einem Haushaltstuch trockentupfen. In einer gro\u00dfen Pfanne Oliven\u00f6l erhitzen und die Scheiben darin auf beiden Seiten goldgelb anbraten.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine feuerfeste Sch\u00fcssel sternf\u00f6rmig mit den gebratenen Auberginen auskleiden, die Pasta-Mischung hinein f\u00fcllen und mit weiteren Auberginenscheiben gut bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 180\u00b0 C etwa 10 bis 15 Minuten backen. Herausnehmen, abk\u00fchlen lassen und auf eine Platte st\u00fcrzen. Mit geviertelten Mini-Tomaten umkr\u00e4nzen und den Applaus Ihrer G\u00e4ste genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Viele weitere k\u00f6stliche Gerichte erwarten Sie ab Herbst im Kochbuch&nbsp; \u00abVio\u00b4s Cucina\u00bb im Tre Torre Verlag. <a href=\"http:\/\/www.tretorri.de\">www.tretorri.de<\/a>&nbsp;und mehr \u00fcber Vio\u00b4s Kochschule in Rom unter: www.vioscooking.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[von Monika Kellermann] Intensiver Duft von frischem Rosmarin, Thymian und Basilikum str\u00f6mt mir entgegen, auf der rechten Seite ein Beet mit frischem Salat, dahinter recken sich noch gr\u00fcnliche Tomaten der Sonne entgegen, um richtig rot und aromatisch zu werden: che paradiso!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1455,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"news-destination":[],"news-source":[],"is_homepage":[],"ta_other":[],"featured_media_details":{"width":620,"height":276,"file":"2019\/05\/690a04a60926fb35e52a33688241dce3.jpg","sizes":{"thumbnail":{"file":"690a04a60926fb35e52a33688241dce3-150x150.jpg","width":150,"height":150,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/690a04a60926fb35e52a33688241dce3-150x150.jpg"},"medium":{"file":"690a04a60926fb35e52a33688241dce3-300x134.jpg","width":300,"height":134,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/690a04a60926fb35e52a33688241dce3-300x134.jpg"},"full":{"file":"690a04a60926fb35e52a33688241dce3.jpg","width":620,"height":276,"mime_type":"","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/690a04a60926fb35e52a33688241dce3.jpg"}},"image_meta":{"aperture":"0","credit":"","camera":"","caption":"","created_timestamp":"0","copyright":"","focal_length":"0","iso":"0","shutter_speed":"0","title":"","orientation":"0","keywords":[]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1454"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1454"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1454\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1454"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=1454"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=1454"},{"taxonomy":"is_homepage","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/is_homepage?post=1454"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=1454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}