{"id":18414,"date":"2025-10-24T12:02:49","date_gmt":"2025-10-24T10:02:49","guid":{"rendered":"http:\/\/euwps06.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2025\/10\/24\/tourismusbranche-trifft-sich-lazise\/"},"modified":"2025-10-24T13:04:17","modified_gmt":"2025-10-24T11:04:17","slug":"tourismusbranche-trifft-sich-lazise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2025\/10\/24\/tourismusbranche-trifft-sich-lazise\/","title":{"rendered":"Tourismusbranche trifft sich in Lazise"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rund 350 Vertreterinnen und Vertreter des Gardasee-Tourismussektors trafen sich am 23. Oktober zum \u201eHospitality Summit 2025\u201c in Lazise.<\/p>\n<p>Die Kongresss\u00e4le der Hotelanlage TH Parchi del Garda wurden zum Treffpunkt f\u00fcr Fachleute der Hotel- und Tourismusbranche, die die Gelegenheit nutzten, ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu diskutieren. Die f\u00fcnfte Ausgabe des Summits stand unter dem Motto \u201eDie Zukunft und die Ver\u00e4nderungen der Branche\u201c.<\/p>\n<p>Im Laufe der Veranstaltung wurden verschiedene Konferenzen angeboten. In der Hospitality Area standen Themen wie die finanzielle Unternehmensf\u00fchrung, der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz im Revenue Management sowie die Bedeutung des Humankapitals im Mittelpunkt. Im Focus Room diskutierte man \u00fcber neue Erfolgsparadigmen im Bereich Food &amp; Beverage, \u00fcber die Zukunft des Wellness-Angebots und aktuelle Trends in der Mixologie. Ein dritter Konferenzsaal, das Destination Lab, widmete sich der internationalen Vermarktung und Promotion des Gardasees sowie Strategien im Bereich Kurzzeitvermietungen.<\/p>\n<p>Den kr\u00f6nenden Abschluss des Hospitality Days bildete ein Runder Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener \u00f6ffentlicher und privater Einrichtungen der Tourismusbranche. In einer ersten Gespr\u00e4chsrunde diskutierten Enrico Olivieri (Vizepr\u00e4sident von AssoGardaCamping), Mattia Boschelli (Direktor der Federalberghi), Fabio Turrini (Direktor von Verona Garda Convention) und Luca Caputo (General Manager von Destination Verona Garda) \u00fcber die Zukunft des Tourismus und die Notwendigkeit, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.<\/p>\n<p>In einer zweiten Runde kamen Ivan De Beni (Pr\u00e4sident der Federalberghi Garda Veneto), Maurizio Russo (Federalberghi Verona), Alessandro Fantini (Federalberghi Brescia), Gianluca Bianchi (Federalberghi Mantua) sowie Francesco Zeitler, Vizepr\u00e4sident der Vereinigung junger Hoteliers, zu Wort. Thema war nicht nur die Zukunft des Gardasees, sondern auch die gerade zu Ende gegangene Saison. Auf die Frage, wie das Jahr verlaufen sei, zeigten sich die Vertreter der Hotelverb\u00e4nde \u00fcberwiegend zufrieden.<\/p>\n<p>Ivan De Beni betonte, dass die offiziellen Zahlen zwar noch ausst\u00fcnden, die Saison aber gut gelaufen sei \u2013 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Angesichts des Rekordjahres 2024 sei das ein positives Ergebnis. Jede Saison sei anders, meinte De Beni, und nicht jedes Jahr k\u00f6nne ein neues Rekordjahr werden. Auff\u00e4llig sei in diesem Jahr vor allem gewesen, dass viele G\u00e4ste kurzfristig, also \u201elast minute\u201c, buchten. Etwa 60 bis 65 Prozent der Buchungen seien allerdings im Voraus erfolgt. Zum guten Ergebnis h\u00e4tten erneut auch die deutschen Urlauber beigetragen \u2013 trotz der wirtschaftlichen Lage. Ihre Ank\u00fcnfte seien zwar um rund zwei Prozent zur\u00fcckgegangen, dies sei jedoch verkraftbar.<\/p>\n<p>Auch Maurizio Russo, Vorsitzender des Hoteliersverbands von Verona, zeigte sich zufrieden. In der Stadt laufe es dank der zahlreichen gro\u00dfen Events sehr gut. Besonders bemerkenswert sei, dass die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der G\u00e4ste von rund zwei auf 3,2 Tage gestiegen sei. Dem stimmte Alessandro Fantini aus Brescia zu: Auch dort habe man eine \u00e4hnliche Entwicklung verzeichnet. Die Saison sei allerdings ungew\u00f6hnlich verlaufen \u2013 nach einer Phase vieler Fr\u00fchbuchungen habe es zun\u00e4chst einen Buchungsstopp gegeben, bevor die Nachfrage wieder anzog. Mit Blick auf den Winter hoffe man, dass auch das Brescianer Gebiet von den Olympischen Winterspielen profitieren werde.<\/p>\n<p>Gianluca Bianchi aus Mantua zeigte sich ebenfalls zufrieden. Seine Stadt profitiere davon, illustre Nachbarn wie den Gardasee und Verona zu haben. Schlie\u00dflich ergriff auch Francesco Zeitler, der Vizepr\u00e4sident der jungen Hoteliers, das Wort. Er betonte die Bedeutung der Kommunikation, um insbesondere junge G\u00e4ste f\u00fcr das Feriengebiet zu begeistern. Soziale Netzwerke spielten dabei eine zentrale Rolle \u2013 ebenso wie der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz, da viele potenzielle G\u00e4ste inzwischen Tools wie ChatGPT nutzten, um ihr Reiseziel zu finden.<\/p>\n<p>Zum Abschluss blickte man in die Zukunft. Man d\u00fcrfe sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern m\u00fcsse den Bed\u00fcrfnissen der G\u00e4ste stets einen Schritt voraus sein. Von besonderer Bedeutung sei dabei die Ausbildung des Personals. De Beni rief dazu auf, innezuhalten und nachzudenken, ob der Gardasee bereits seine tragf\u00e4hige Kapazit\u00e4tsgrenze erreicht habe und in welchem Umfang neue Hotels \u00fcberhaupt noch notwendig seien. Statt neu zu bauen, solle man lieber in bestehende Strukturen investieren, um Overtourism zu vermeiden. Zwar sei der Gardasee derzeit noch nicht davon betroffen, doch gebe es bereits \u201eStressmomente\u201c, die es zu steuern gelte.<\/p>\n<p>Einigkeit herrschte unter den Teilnehmern in einem weiteren Punkt: Die Identit\u00e4t und der Charakter der Region m\u00fcssten gesch\u00fctzt werden. Kleine Handwerksbetriebe, charakteristische Lokale und der Charme des italienischen way of life seien zu bewahren und d\u00fcrften nicht verloren gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 350 Vertreterinnen und Vertreter des Gardasee-Tourismussektors trafen sich am 23. 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