{"id":4094,"date":"2020-05-22T19:33:04","date_gmt":"2020-05-22T17:33:04","guid":{"rendered":"http:\/\/euwp08.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2020\/05\/22\/brenner-autobahn-verwaltungsrat-genehmigt-bilanz-2019\/"},"modified":"2020-05-22T19:48:36","modified_gmt":"2019-07-27T19:48:36","slug":"brenner-autobahn-verwaltungsrat-genehmigt-bilanz-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2020\/05\/22\/brenner-autobahn-verwaltungsrat-genehmigt-bilanz-2019\/","title":{"rendered":"Brennerautobahngesellschaft  f\u00e4hrt historisches Rekordergebnis ein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Rekordgewinn von 87,1 Millionen Euro<br \/>\n<\/strong>Der Verwaltungsrat der Brennerautobahngesellschaft hat bei seiner Sitzung am heutigen Freitag unter dem Vorsitz von Pr\u00e4sident Hartmann Reichhalter die Bilanz 2019 genehmigt. Die Daten des vergangenen Jahres stellen dabei in mehrerlei Hinsicht einen historischen Rekord dar, sei es in Bezug auf den Produktionswert von 401,3 Millionen Euro und den Gewinn von 87,1 Millionen Euro (+27,7 Prozent im Vergleich zu 2018), sei es aber auch in Bezug auf die bedeutendste Kennzahl f\u00fcr die Rentabilit\u00e4t eines Unternehmens, das EBITDA. Dieses liegt mit 179,1 Millionen Euro bei 44,63 Prozent des Produktionswertes liegt, das EBIT liegt bei 24,34 Prozent (97,69 Millionen Euro). \u201eDie Gesellschaft hat im vergangenen Jahr 2019 so gut wie noch nie gearbeitet\u201c, nimmt Pr\u00e4sident Hartmann Reichhalter zur Bilanz des vergangenen Jahres Stellung. \u201eDies l\u00e4sst uns hoffen, dass sich die Verhandlungen um eine Konzessionsverl\u00e4ngerung nach den unerwarteten Problemen zu Beginn dieses Jahres positiv entwickeln. \u201eDas Gesch\u00e4ftsjahr 2019 muss uns Ansporn sein, diese schwierige Zeit mit jener St\u00e4rke und jenem Mut zu bew\u00e4ltigen, die wir aus dem Bewusstsein um das Potential unserer Gesellschaft sch\u00f6pfen. Wir sind dazu bereit, dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Ergebnis unmittelbar in neue Investitionen umzulegen \u2013 sobald die Rahmenbedingungen daf\u00fcr stimmen\u201c, zeigt sich Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Diego Cattoni zufrieden.<\/p>\n<p><strong>Die Bilanz 2019<br \/>\n<\/strong>Das beste Betriebsergebnis in der Geschichte der Brennerautobahngesellschaft ist die Frucht mehrerer Faktoren: das leicht erh\u00f6hte Verkehrsaufkommen (+0,4 Prozent), die bedeutende Senkung der Produktionskosten, die umsichtige Finanzverwaltung. Im Detail zeigt sich, dass der Produktionswert bei 401,3 Millionen Euro (+4,2 Millionen Euro) liegt, w\u00e4hrend die Produktionskosten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Millionen Euro auf einen Wert von 303,6 Millionen Euro gesunken sind. Das Betriebsergebnis von 97,7 Millionen Euro weist einen Zuwachs von etwa 13,8 Millionen Euro im Vergleich zu 2018 auf. Eine positive Entwicklung zeigt auch das Finanzmanagement, das mit 17,7 Millionen Euro um 3,1 Millionen Euro im Vergleich zu 2018 gestiegen ist. Das Ergebnis vor Steuern betr\u00e4gt 117,1 Millionen Euro (2018 waren es 95,2 Millionen Euro). Der Gewinn des Gesch\u00e4ftsjahres 2019, abz\u00fcglich der Steuern von 30 Millionen Euro, erreicht damit einen Rekordwert von 87,1 Millionen Euro \u2013 18,9 Millionen mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Investitionen und Instandhaltungsarbeiten<br \/>\n<\/strong>Trotz fehlender Sicherheiten in Bezug auf die Autobahnkonzession \u2013 Voraussetzung f\u00fcr die Umsetzung des Investitionsplanes \u2013 hat die Brennerautobahngesellschaft im vergangenen Jahr 20,1 Millionen Euro in \u00dcberf\u00fchrungen, Fluchtwege, Innovationsprojekte und andere Initiativen investiert. Wie \u00fcblich sind dabei die Instandhaltungsarbeiten von gro\u00dfer Bedeutung: 47,4 Millionen Euro hat die Gesellschaft f\u00fcr die Pflege des Fahrbahnbelags, der Anlagen, der Beschilderung, der Leitplanken, der Tunnels, der Kunstbauten, der Gr\u00fcnfl\u00e4chen und anderen T\u00e4tigkeiten ausgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Verkehr und Sicherheit<br \/>\n<\/strong>Das Verkehrsaufkommen entlang der A22 ist im vergangenen Jahr um insgesamt 0,4 Prozent gestiegen. Dabei verzeichnet der Schwerverkehr ein Plus von 1,8 Prozent, der Leichtverkehr hat im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent abgenommen. Einen neuen Rekord gibt es auch bei den gefahrenen Kilometern: 5,079 Milliarden (5,057 Milliarden im Jahr 2018). Eine besondere Bedeutung kommt der Unfallrate (TIG \u2013 Verh\u00e4ltnis zwischen den Unf\u00e4llen und den gefahrenen Kilometern) zu, die sich bei 16,99 einpendelt. Diese Zahl steht in \u00dcbereinstimmung mit dem Ergebnis vom Vorjahr (16,83) und liegt weit unter dem gesch\u00e4tzten staatsweiten Mittelwert von 28 Punkten. Seit der Einf\u00fchrung der ersten LKW-\u00dcberholverbote im Jahr 1999 haben die Unf\u00e4lle um insgesamt 65,1 Prozent abgenommen, jene mit verletzten Personen sind um 54,9 Prozent gesunken und jene mit t\u00f6dlichem Ausgang um 77,1 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Zukunftsperspektiven<br \/>\n<\/strong>\u201eDer Gesundheitsnotstand um das Coronavirus und die damit zusammenh\u00e4ngenden nationalen und internationalen Ma\u00dfnahmen haben zu einem drastischen Verkehrsr\u00fcckgang gef\u00fchrt\u201c, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Cattoni, der einige konkrete Beispiele aufzeigt. \u201eAn den Wochenenden vom 11. M\u00e4rz bis heute ist die Anzahl der gefahrenen Kilometer entlang der A22 um mehr als 80 Prozent gesunken\u201c, so Cattoni. \u201eErst seit kurzem gibt es erneut ein Anstieg, sodass das Minus an den Wochentagen nunmehr unter der Schwelle von 50 Prozent liegt. Die Autobahn ist Wirtschaftsbarometer, aber auch Wirtschaftsimpuls zumal die Gewinne in Infrastrukturen investiert werden. Der Multiplikatoreffekt der Investitionen in Infrastrukturprojekte auf das Bruttoinlandsprodukt ist bekannt. Allein der Finanzplan der Gesellschaft umfasst 4,1 Milliarden Euro \u2013 Ressourcen, die in den n\u00e4chsten Jahren zwischen Brenner und Modena investiert werden k\u00f6nnen, somit Arbeitspl\u00e4tze schaffen und Weiterentwicklung garantieren\u201c, f\u00fchrt Cattoni aus. \u201eWir erwarten eine schwierige Zeit f\u00fcr unser Wirtschaftssystem und f\u00fcr unser Land\u201c, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer weiter, \u201edaher hoffen wir, dass die Brennerautobahngesellschaft mit ihrem besonderen Potential f\u00fcr die Modernisierung und f\u00fcr neue Infrastrukturen bald zum Wiederaufbau beitragen kann.\u201c Cattoni meint damit die dritte (dynamische) Spur, neue Autobahnabschnitte, den intermodalen Verkehr, die Eisenbahn, die nachhaltige Mobilit\u00e4t durch Investitionen in Elektro- und Wasserstoffantrieb, die \u201esmarte\u201c Autobahn. \u201eWir sprechen dabei vom Projekt, die A22 zum ersten gr\u00fcnen Korridor in Europa zu machen\u201c, f\u00fchrt Cattoni aus. \u201eDie Ressourcen daf\u00fcr sind da. Die Brennerautobahngesellschaft hat eine au\u00dfergew\u00f6hnliche interne Struktur, die ihre F\u00e4higkeiten bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. Viele Projekte liegen bereits genehmigt auf dem Tisch. Nun brauchen wir nur mehr die Sicherheit in Bezug auf die Konzession, damit die Arbeiten ausgef\u00fchrt und die Baustellen eingerichtet werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwaltungsrat genehmigt Bilanz 2019. 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