{"id":607,"date":"2019-02-20T16:21:37","date_gmt":"2019-02-20T16:21:37","guid":{"rendered":"http:\/\/euwp08.newsmemory.com\/gardaseezeitung_new\/de\/2019\/02\/20\/arena-festspiele-werden-mit-der-neuen-traviata-von-zeffirelli-eroffnet\/"},"modified":"2019-05-28T16:45:48","modified_gmt":"2019-05-28T16:45:48","slug":"arena-festspiele-werden-mit-der-neuen-traviata-von-zeffirelli-eroffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/2019\/02\/20\/arena-festspiele-werden-mit-der-neuen-traviata-von-zeffirelli-eroffnet\/","title":{"rendered":"Arena-Festspiele werden mit der neuen Traviata von Zeffirelli er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Damals ma&szlig; sich der noch sehr junge Zeffirelli mit seinem k&uuml;nstlerischen Vater Visconti, der das Werk gerade in der ber&uuml;hmten Veroneser Produktion geleitet hatte.<br \/>Die enge Verbindung von Zeffirelli zu Verona ist bekannt: dem Piazza Bra verlieh er mit einem Restyling seine pers&ouml;nliche Note und auf der weitl&auml;ufigen B&uuml;hne der Arena kreierte er unvergessliche B&uuml;hnenbilder der Carmen, Aida, Il Trovatore, Turandot, Madame Butterfly, Don Giovanni und heute endlich der Traviata. Sie wird mit Spannung erwartet, und dies nicht nur weil der K&uuml;nstler mit dem Film Traviata von 1983 einen echten Meilenstein des Genres schuf. Mit Spannung erwartet wird sie auch darum, weil alle Traviata-Versionen von Zeffirelli das Publikum weltweit immer wieder mit einer st&auml;ndigen Neu-Lesung des beliebten Verdi-Dramas verzauberte. Und so wird &bdquo;seine&ldquo; Traviata in der Arena zu einer Gesamtsynthese dieser kontinuierlichen intellektuellen Arbeit an dem Text, die den K&uuml;nstler sein Leben lang begleitet hat. Eine neue Traviata somit, die gleichzeitig die Geschichte eines langen Nachdenkens und st&auml;ndigen Umdenkens ist &#8211; fast eine Enzyklop&auml;die des stilistischen Gedankengangs von Zeffirelli &uuml;ber das beliebte Thema.<br \/>Bei der Arena-Traviata von 2019 handelt es sich um eine bedeutende Produktion, vor allem f&uuml;r die j&uuml;ngeren Generationen, die die gro&szlig;artigen Inszenierungen der Vergangenheit nicht pers&ouml;nlich erleben konnten und nun einem gro&szlig;en Fresko gegen&uuml;berstehen, das zu einem historischen und &auml;sthetischen Dokument zugleich wird.<br \/>Alle, die sich diese Traviata gew&uuml;nscht haben, verbinden mit dieser Oper und mit Maestro Zeffirelli lange herzliche berufliche und pers&ouml;nlichen Beziehungen. Nicht nur die Stadt Verona, deren Hauptplatz die vom Florentiner Maestro entworfenen Farben pr&auml;sentiert, auch das Arena-Festival lebt dank seiner vielen Werke. Es kommt nicht von ungef&auml;hr, dass man Zeffirelli 2010 mit einem Spielplan w&uuml;rdigte, bei dem er f&uuml;r jede Oper verantwortlich zeichnete. Dann ist da die Oberintendantin und k&uuml;nstlerische Leiterin Cecilia Gasdia, die am 9. Dezember 1984 in Florenz mit Carlos Kleiber am Dirigentenpult und Franco Zeffirelli als Regisseur die Traviata sang. Und der stellvertretende k&uuml;nstlerische Leiter Stefano Trespidi begann 1995 mit der Carmen seine lange Zusammenarbeit mit dem Maestro in der Arena. Last but not least sind da noch alle Arbeiter der Arena, die herzliche Erfahrungen mit Zeffirelli machten und eng mit dem Maestro verbunden sind.<br \/>Die Idee zur Arena-Traviata entstand bereits 2008. Sie war Zeffirellis gro&szlig;er pers&ouml;nlicher Wunsch, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren auf seine Liebe zur Traviata. Doch erst heute wird sie Realit&auml;t &#8211; nach einer langen und komplexen Vorbereitungsphase, die aufgrund der Bedeutung des Werks, des Ortes und der Beziehungen rund um die Oper notwendig war, aber auch aufgrund des Wunsches, dem Publikum die Perfektion zu schenken, die der letzte Kunsthandwerker der B&uuml;hne stets mit hartn&auml;ckiger Entschlossenheit gesucht hat.<br \/>Franco Zeffirelli ist der f&uuml;hrende Experte der &auml;u&szlig;erst schwierigen Arena-B&uuml;hne mit ihren gewaltigen K&uuml;nstlermassen. Er ist aber auch der feinf&uuml;hlige Interpret des Potenzials dieser prestigetr&auml;chtigen und einsch&uuml;chternden B&uuml;hne. In diesem Jahr wird er nun seine siebte Produktion realisieren.<br \/>Zu den &bdquo;Eigenzitaten&ldquo;, die dem aufmerksamen Publikum sofort ins Auge fallen werden, z&auml;hlt die Erfindung des offenen Vorhangs, der erstmals anl&auml;sslich der Arena-Carmen von 1995 pr&auml;sentiert wurde, die Liebe zum coup de th&egrave;&acirc;tre mit einer wichtigen visuellen Ver&auml;nderung zwischen den beiden Szenen des zweiten Aktes kommt ebenfalls zum Ausdruck und dann ist da die Pr&auml;senz des im Film von 1983 verwendeten Originalbetts auf der B&uuml;hne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img title=\"Arena-Festspiele werden mit der neuen Traviata von Zeffirelli er\u00f6ffnet\" src=\"images\/zeffirelligasdia.jpg\" alt=\"zeffirelligasdia\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Lieben, die sich endlich treffen: La Traviata und die Arena von Verona. La Traviata war zweifellos eine der meistbesuchten Opern in der langen Karriere von Franco Zeffirelli als Regisseur, B&uuml;hnenbildner und Kost&uuml;mbildner, und dies seit er sie 1958 zum ersten Mal in Dallas mit Maria Callas auf die B&uuml;hne brachte.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":609,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"news-destination":[],"news-source":[],"is_homepage":[],"ta_other":[],"featured_media_details":{"width":1173,"height":583,"file":"2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426.jpg","sizes":{"thumbnail":{"file":"da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-150x150.jpg","width":150,"height":150,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-150x150.jpg"},"medium":{"file":"da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-300x149.jpg","width":300,"height":149,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-300x149.jpg"},"medium_large":{"file":"da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-768x382.jpg","width":768,"height":382,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-768x382.jpg"},"large":{"file":"da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-1024x509.jpg","width":1024,"height":509,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-1024x509.jpg"},"big_image":{"file":"da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-750x373.jpg","width":750,"height":373,"mime-type":"image\/jpeg","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426-750x373.jpg"},"full":{"file":"da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426.jpg","width":1173,"height":583,"mime_type":"","source_url":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/da469781fe835d7f3c94e3c075c6b426.jpg"}},"image_meta":{"aperture":"0","credit":"","camera":"","caption":"","created_timestamp":"0","copyright":"","focal_length":"0","iso":"0","shutter_speed":"0","title":"","orientation":"0","keywords":[]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/607"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=607"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":610,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/607\/revisions\/610"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=607"},{"taxonomy":"news-destination","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-destination?post=607"},{"taxonomy":"news-source","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-source?post=607"},{"taxonomy":"is_homepage","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/is_homepage?post=607"},{"taxonomy":"ta_other","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gardaseezeitung.it\/gardaseezeitung_new\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ta_other?post=607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}