Veröffentlicht am

11. Oktober: Antikes Spielzeug und Modellautos auf der Veronafiere

11. Oktober: Antikes Spielzeug und Modellautos auf der Veronafiere
Antikes Spielzeug und Modellautos im Veronafiere

 

Der Herbst steht vor der Tür, und schon bald beginnen die Vorbereitungen auf Weihnachten. Gleichzeitig wächst die Lust, wieder mehr Zeit zu Hause zu verbringen und die eigenen großen und kleinen Sammlungen zu ordnen – und dabei zu überprüfen, was vielleicht noch fehlt. Eine ideale Gelegenheit dazu bietet die 80. Tauschbörse für antikes Spielzeug, Modellautos, Puppen, Zinnsoldaten, Eisenbahnen und Ufo-Roboter, die am Sonntag, 11. Oktober, auf der Veronafiere stattfindet. Der Eintritt ist wie immer kostenlos und von 10 bis 15 Uhr möglich.

Die außergewöhnliche Ausstellung und Tauschbörse ist der perfekte Ort, um nach besonderen Stücken aus vergangenen Jahrzehnten zu suchen. Vielleicht findet sich dort das kleine Kochgeschirr-Set aus der Kindheit oder eines der Flugzeugmodelle von TWA oder PanAm, die einst die Schaufenster zahlreicher Reisebüros schmückten. Mit etwas Glück entdeckt man auch den rosafarbenen Fiat 500, der zum Barbie-Jubiläum produziert wurde. Daneben warten Modellautos von Dinky, Corgi, Mercury, Politoys oder Märklin – vielleicht genau das Modell, das in der eigenen Sammlung noch fehlt.

Wer dagegen eine neue Sammlung beginnen möchte, findet auch zahlreiche aktuelle Modelle, die originalgetreu nach historischen Vorbildern gefertigt wurden. Nicht fehlen dürfen natürlich Lego, das berühmte Spiel mit den bunten Bausteinen, und Meccano, das Konstruktionsspiel mit gelochten Metallstreifen, Muttern, Schrauben und Bolzen. Für viele Kinder waren diese Spielsachen einst der erste Schritt zu den großen Träumen, später einmal Ingenieur oder Architekt zu werden.

Auch Weihnachtsschmuck aus zerbrechlichem, farbigem Glas und kleine Krippen werden angeboten – ebenso wie die unvermeidlichen kleinen Soldaten aus Masse und Blei. Und für alle, die als Kinder davon träumten, einem Außerirdischen zu begegnen, gibt es die legendären Roboter aus den Serien Goldrake und Mazinga.

Die Börse ist jedoch weit mehr als eine Ausstellung und ein Markt. Sie bietet auch die Gelegenheit, andere Sammler zu treffen, sich auszutauschen und Tipps zu erhalten – etwa darüber, wie man einen alten Holzlastwagen von Zaxrestaurieren kann. Ein besonderer Bereich ist den Puppen gewidmet. Zu sehen sind sowohl jüngere Modelle aus Vinyl und Hartplastik als auch historische Puppen aus kostbarem Biskuitporzellan, darunter Exemplare von Armand Marseille, Simon Halbig und Jumeau. Auch die berühmten Lenci-Puppen dürfen nicht fehlen. Ihr Name geht auf den Kosenamen von Helen König, der Künstlerin hinter den ersten Lenci-Puppen, zurück. Sie war zudem die Ehefrau von Enrico Scavini, dem Gründer der Marke.

Die 80. Ausgabe der Borsa Scambio in Verona verspricht damit eine Reise durch die Spielzeuggeschichte – von den Klassikern vergangener Generationen bis zu detailgetreuen Sammlermodellen der Gegenwart. Mehr: www.borsagiocattoliverona.it

 

Social Share

Neuesten Nachrichten