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Radweg bei Ceraino: Geld für die Sanierung nach zwei Jahren Umleitung

Radweg bei Ceraino: Geld für die Sanierung nach zwei Jahren Umleitung
Ceraino

 

Nach zwei Jahren mit Beeinträchtigungen und provisorischen Lösungen stehen nun 360.000 Euro für die Wiederherstellung des beschädigten Abschnitts des Radwegs Adige-Terra dei Forti in Ceraino, in der Gemeinde Dolcè, bereit. Das teilt Bürgermeister Renato Comerlati mit. Die Mittel wurden vom Genio civile (staatlich-technische Baubehörde) für die Wiederherstellung des Ufers und den Schutz der Betriebsstraße sowie des Radwegs entlang der Etsch bereitgestellt.

Der Abschnitt wurde vor etwa zwei Jahren durch ein Hochwasser beschädigt, das einen Teil des Ufers direkt neben dem Rad- und Fußweg zum Einsturz brachte. Seitdem ist die Strecke gesperrt. Radfahrer und Fußgänger müssen eine Umleitung durch den Ort Ceraino nutzen, die sich jedoch als eng, rutschig und besonders für Radfahrer schwierig erwiesen hat.

Laut Comerlati hat die Gemeinde frühzeitig gehandelt. Bereits 2024 wurde der Schaden auf Antrag der Gemeinde in die Liste der finanzierbaren Maßnahmen aufgenommen. In diesem Jahr wurden nun schließlich 360.000 Euro für die Arbeiten bereitgestellt. Die Planung und Vergabe liegen beim Genio civile, da die Maßnahme ausschließlich in dessen Zuständigkeit fällt.

Bis zum Beginn und während der Bauarbeiten will der Bürgermeister mit einer Verordnung den Durchgang für Fußgänger und Radfahrer auf einem alten Abschnitt des Treidelwegs ermöglichen, der heute über ein Privatgrundstück führt. Damit soll die Sicherheit der zahlreichen Radtouristen, Sportler und Anwohner gewährleistet werden, die den Weg nutzen.

Ziel ist es, den Radweg nach zwei Jahren mit Umleitungen und Einschränkungen wieder auf seine ursprüngliche Strecke zurückzuführen und die durchgehende Befahrbarkeit einer der meistgenutzten Routen entlang der Etsch wiederherzustellen.

 

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