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Brennerautobahn A22: am Donnerstag, den 15. Oktober Übung im Tunnel Franzensfeste ab 21.30 Uhr

Brennerautobahn A22: am Donnerstag, den 15. Oktober Übung im Tunnel Franzensfeste ab 21.30 Uhr
Umleitung - Work in progress - Nuray/Pexels

 

In der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober findet im Tunnel Franzensfeste auf dem Südtiroler Abschnitt der Brennerautobahn A22 eine Übung statt, die einmal mehr die Sicherheit der A22 unter Beweis stellen soll. Dazu wird in der Nordröhre des Tunnels ein komplexer Unfall simuliert. Ziel ist es, das schnellste und wirksamste Vorgehen zu erproben und die Einsatzabläufe mit den im Notfall zuständigen Rettungsdiensten zu überprüfen, wie es die einschlägigen Vorschriften vorsehen. Anrainer und Reisende sollen sich daher nicht beunruhigen lassen, wenn sie in der Nacht auf Donnerstag ab 22 Uhr in der Nähe des Tunnels Einsatzkräfte und Rauch bemerken. Beide Tunnelröhren, die Nord- und die Südröhre, werden ab etwa 21.30 Uhr bis zum Ende der Übung für den Verkehr gesperrt. Um die größtmögliche Sicherheit für die Einsatzkräfte und die Reisenden zu gewährleisten, ist die Wiederöffnung für 5 Uhr morgens vorgesehen. Ziel ist es jedoch, den Verkehr bereits zwischen 1 und 2 Uhr nachts wieder freizugeben. Während der Sperrung leitet die Straßenpolizei den Verkehr auf das reguläre Straßennetz um.

Im Zuge der Übung wird ein Unfall simuliert, der durch das Schleudern eines Schwerfahrzeugs verursacht wird – konkret eines Lkw, der Wechselcontainer transportiert. Das Fahrzeug gerät ins Schleudern, blockiert die Fahrbahn und löst dadurch einen Kettenauffahrunfall mit zwei Pkw und einem weiteren herannahenden Schwerfahrzeug aus. In der Folge kommt es zu einem Rückstau und zum Stillstand des Verkehrs, wodurch die Zufahrt für die Rettungskräfte in den Tunnel erschwert wird. Zunächst handelt es sich um einen Rettungseinsatz nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn. Das weiterhin hypothetische Szenario wird jedoch durch den Ausbruch eines Brandes mit Rauchentwicklung im Tunnel verschärft, wodurch sich die Einsatzbedingungen zusätzlich erschweren.

 

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