Die Guardia Costiera (Küstenwach) zieht nach der Sommersaison Bilanz

Die Küstenwache zieht nach der Sommersaison am Gardasee Bilanz: Mit elf Wasserfahrzeugen und 50 Einsatzkräften, die an den drei Uferseiten des Sees stationiert waren, wurden zahlreiche Rettungseinsätze durchgeführt und Kontrollen im Bereich der Freizeitschifffahrt vorgenommen. Die operative Koordination erfolgte vom Standort Salò aus.
Insgesamt wurden 107 Rettungseinsätze koordiniert, bei denen 309 Menschen gerettet und unterstützt werden konnten. Man kam 74 Freizeitboote zur Hilfe. Die Wasserfahrzeuge der Küstenwache absolvierten 513 Einsätze und führten 1.795 Kontrollen im Bereich der Freizeitschifffahrt durch. Dabei wurden 389 Verwaltungsstrafen verhängt und drei Boote beschlagnahmt.
Einige Rettungseinsätze werden dem Team der Küstenwache sicher in Erinnerung bleiben. Hierzu zählt der Einsatz vom 31. Juli, bei dem die Besatzung des Gc A58 sechs Menschen, vier Erwachsene und zwei Kinder, rettete. Der rund zwei Stunden dauernde Einsatz wurde von der Einsatzzentrale in Salò koordiniert und war besonders anspruchsvoll, da er nachts während eines Gewitters mit starkem Wind und bis zu eineinhalb Meter hohen Wellen stattfand. Die Personen waren auf den Untiefen bei der Insel San Biagio auf Grund gelaufen. Schließlich konnten sie unverletzt im Hafen Torchio an Land gebracht werden.
Am 2. August rettete die Küstenwache in den Trentiner Gewässern zudem 22 Minderjährige, die an einer Segelregatta teilnahmen. Ihre kleinen Boote waren aufgrund des unerwarteten starken Windes gekentert.
Am Veroneser Ufer wurden im Juli zwei junge ausländische Touristen gerettet, die bereits völlig erschöpft waren. Sie wurden im Wasser rund 800 Meter vor dem Ufer gegenüber von Malcesine entdeckt.








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