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Lessiniafestival: Musik Outdoor an wunderschönen Orten

Lessiniafestival: Musik Outdoor an wunderschönen Orten

27. Juli 2016, 18 Uhr – San Moro Abtei/San Mauro di Saline (Vr)
Voloni
Ein polnisches Streichquintett von überraschendem Virtuosität. Eine magische Fusion von klassischer Musik und Traditionen der Karpaten – voller osteuropäischer Melancholie und Düfte. Ein Konzert, das Lebensfreude schenkt. Es ist San Leonardo von Limoges gewidmet, der besonders von den Zimbern der Lessinia verehrt wurde. Die von Tannen- und Buchenwäldern umgebene San Moro-Abtei (1145) verdankt ihren Namen dem Berg, auf dem sie sich befindet. Eintritt 10 Euro. Parkmöglichkeiten in der Nähe von Monte Moro oder in den Straßen von San Mauro di Saline. Dann geht es in 15 Minuten zu Fuß weiter (gehbehinderten Personen wird erlaubt, den Ort per Auto zu erreichen).

30. Juli 2016, 21 Uhr
Teatro San Nicolò, Roverè Veronese
Kurzfilme
1. „Zebra“ von Julia Ocker (Deutschland) – Ein Zebra rennt gegen einen Baum und verliert seine Streifen. Wütend beginnt es hin- und herzurennen, doch seine Pechsträhne ist noch nicht beendet. 2. „Timber“ von Nils Hedinger (Schweiz) – Eine Gruppe von Baumstämmen befindet sich in einer Eiswüste. Es ist sehr kalt und die Stämme frieren. Sie würden gerne ein Feuer anzünden, doch der einzige Brennstoff, der zur Verfügung steht, sind ihre Körper. 3. „Padrone e sotto“ von Michele Cirigliano (Schweiz) – In einer kleinen süditalienischen Kneipe verbringt eine Gruppe alter Freunde die Zeit mit einem „alkoholischen Trinkspiel“: Padrone e sotto. Doch wo liegt die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit?

31. Juli 2016, 17 Uhr, Stalla del Modesto, Roverè (Vr)
Sorah Rionda mit  Thomas Sinigalia und Filippo della Valle
Erbin der verwobenen Melodien, der Stimme und der Gitarre ihrer Urgroßmutter und der Lieder ihres Onkels Graciano Gomez (berühmter Liedermacher und Musiker der traditionellen kubanischen Trova), präsentiert Sorah Rionda eine musikalische Erzählung ihrer Herkunft, und dies mit den Liedern ihrer Vorfahren, die aus Japan, Spanien und Afrika stammten und in dem Meer der Kulturen und Farben ihrer Heimatstadt, La Habana, verschmolzen. Mit dem Projekt Herba de luz stellt sie auch ihre Kompositionen voller keltischer Klänge und Jazz vor, die für die Improvisationen von Thomas Sinigaglia am Akkordeon und von Filippo Dalla Valle am Schlagzeug Platz lassen. Die Location: ein außergewöhnliches Beispiel der typischen Architektur der Lessinia-Berge. Im Stalla del Modesto werden Stein und Holzarchitektur miteinander kombiniert. Die Scheune und der angrenzende Eiskeller sind das Werk von Medesto Paggi (Ende des neunzehnten Jahrhunderts).

4. August 2016, 21 Uhr, Dorfplatz von Velo Veronese
Raiz und Radicanto
Eine imaginäre Musik, eine lange Tour durch Italien: alles beginnt mit dem Treffen von Raiz, Sänger der Almamegretta, mit der aus Bari stammenden Gruppe Radicanto. In diesem starken und gleichzeitig eleganten Konzert, wechseln sich sephardische Gesänge, Psalmen, neapolitanische Lieder, portugiesischer Fado, Rhythmen Nordafrikas, des Mittleren Ostens und Asiens ab. Die Sprachen des Mittelmeers jagen und vermischen sich, wie in einer pan-regionalen Realität ohne Grenzen. Mit Raiz stehen Giuseppe De Tritium (Gitarre, Mandola und Mandoline), Fabrizio Piepoli (Gesang, Bass und Schlagzeug), Maria Giaquinto (Gesang und Schauspiel), Adolfo La Volpe (Gitarre) und Francesco De Palma (Schlagzeug) auf der Bühne. Die Location: Restaurierungsarbeiten und ein neuer Bodenbelag haben dem Platz von Velo Veronese zu neuem Glanz verholfen. Dominiert von dem Glockenturm des 19. Jahrhunderts, und von den Bögen des Teatro Orlandi geschmückt, befindet sich auf dem Platz das Crose Mora, ein Kapitell aus dem Jahr 1631. Eintritt 15 Euro.

Infos: Le Falìe di Velo Veronese
Tel. 389 0235858 – [email protected]
Info-Point in Bosco Chiesanuova: Tel. 393 8953923; [email protected]; www.lessiniafest.it 

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