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Ölmühle Turri feiert sein Olivenöl

Ölmühle Turri feiert sein Olivenöl

In diesem Jahr findet die Veranstaltung erstmals in Zusammenarbeit mit dem Kulturverband Pro Loco von Cavaion Veronese statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren lädt man auch dieses Mal zu den bereits erwähnten Besichtigungen der Ölmühle und der Verkostung des neuen Öls in Verbindung mit traditionellen Gerichten. Neu ist hingegen die Buchvorstellung, die um 15 Uhr vorgesehen ist und an der man nach Reservierung unter [email protected] oder 045 7235006 teilnehmen kann. Das Buch mit dem Titel „Der Castaldo und die Oliven. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart “ wurde von dem Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Universität von Verona verfasst und bietet Einblick in die Geschichte der venetischen Landwirtschaft der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Das Olivenöl-Fest beginnt um 10 Uhr. Bis um 15 Uhr wird es möglich sein, das neue Öl in Verbindung mit den typischen Gerichten des Gardasees zu probieren: Pasta und dicke Bohnen, Bruschetta sowie die traditionelle Fogassa. Alle Gerichte werden von Küchenchef Claudio Rama zubereitet. Während des Tages kann man auch der Olivenölproduktion beiwohnen: die Ölmühle wird in Betrieb sein und von 10 bis 15 Uhr werden stündlich Führungen angeboten. Um 15 Uhr ist dann die bereits erwähnte Buchvorstellung vorgesehen. Laura Turri, die zusammen mit ihren Brüdern, Eigentümer des Frantoio ist, erklärte, dass man sich in diesem Jahr dazu entschlossen habe, den Besuchern eine Erzählung über die ländliche Geschichte des Gebiets zu widmen, denn diese habe es ihnen ermöglicht, das zu sein, was sie heute sind. Während der Verkostungen und der Besichtigungen kann man so darüber nachdenken, wie man sich von der ländlichen Vergangenheit zu einer spezialisierten Landwirtschaft mit einem besonderen Fokus auf die Welt des Öls entwickelt habe. Von besonderer Bedeutung sei in der damaligen Zeit die Figur des „Castaldo“ gewesen, denn er spielte eine entscheidende Rolle für die traditionelle ländliche Gesellschaft in Venetien, er war der „Regisseur“ des ländlichen Lebens und kannte jedes Geheimnis. Während des Festes können die Besucher auch mehr über die Forschung erfahren, die hinter der Arbeit in der Mühle steckt, und dies ausgehend von den 400 Pflanzen, die die Mühle umgeben und die nicht nur eine produktive Funktion haben, sondern auch erforscht werden. So befindet sich auf der Vorderseite des Betriebes ein Olivenhain mit 27 italienischer Olivensorten. Sie dienen als Vergleich und sollen zu einem besseren Verständnis für das Verhalten dieser Sorten an anderen Orten als ihrem Herkunftsgebiet und ihrer Fähigkeit, den harten Temperaturen des Nordens standzuhalten, beitragen. Last but not least ist da dann noch das Castaldo-Museum, das den landwirtschaftlichen Geräten gewidmet ist.

Weitere Infos. www.turri.com. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Kostenpflichtig ist hingegen das gastronomische Angebot.

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