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Malcesine: Offene Auseinandersetzung um das Kreuz für Papst Wojtyla

Malcesine: Offene Auseinandersetzung um das Kreuz für Papst Wojtyla
Malcesine: 18-Meter-Kreuz

Das Projekt, ein achtzehn Meter hohes Prozessionskreuz auf dem Monte Baldo zu installieren, das Papst Johannes Paul II. gewidmet ist, geht inmitten von Kontroversen weiter. In den letzten Tagen hatten Umweltverbände das Werk kritisiert, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und zu verhindern, dass es auf den Gipfel des „Hortus Europae“ gesetzt wird. Aber der Bürgermeister von Malcesine, Giuseppe Lombardi, entgegnet, dass es nur Vorteile geben wird: Es werden keine neuen asphaltierten Straßen und keine neuen Parkplätze entstehen, keine neuen Wege werden eröffnet. Es werden nur bestehende Infrastrukturen genutzt, wie die aktuelle Verbindung entlang der Graziani-Straße mit Madonna della Corona und die Dienstleistungen, mit denen das Gebiet bereits ausgestattet ist. Auf die optische Wirkung eines 18 Meter hohen Bauwerks – wie ein sechsstöckiges Gebäude – geht der Bürgermeister minimal ein und legt fest: Das Kreuz ist an der Basis 160 Zentimeter breit und hat ab zwei Metern Höhe einen durchschnittlichen Durchmesser von 50/60 Zentimetern. Außerdem ruht er auf einem quadratischen Sockel von weniger als 70 Zentimetern Höhe. Was die auf change.org erstellte Petition betrifft – mit dem Titel „Ein 18-Meter-Kreuz auf dem Monte Baldo, dem botanischen Garten Europas!“ – antwortet der Bürgermeister, dass das Kreuz dem Tourismus mehr Schwung verleiht und die Zahl der Touristen im Winter, Frühling und Herbst erhöht, da die Sommersaison bereits sehr positive Zahlen verzeichnet.

 

Malcesine: 18-Meter-Kreuz
Das 18-Meter-Kreuz

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