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Monte Baldo in drei Online-Lektionen und drei Wanderungen in der Umgebung

Monte Baldo in drei Online-Lektionen und drei Wanderungen in der Umgebung
Monte Baldo Schwatzkiefer - Montebaldolovers

 

Heute steht der Garten Europas mit seinem Klima, seinen Baumarten, Pflanzen und Kräutern im Mittelpunkt der Betrachtung, darunter auch solche, denen die Tradition „magische“ Kräfte zuschreibt. Am 9. Februar um 20.30 Uhr beginnt im Zoom der Kurs „Sguardi sul Baldo“, der vom Kulturverein Caprino Baldofestival organisiert wird: drei kostenlose, von Experten geleitete Kurse, um mehr über den Monte Baldo zu erfahren. Im Anschluss daran wird eine gleiche Anzahl von Ausflügen in der Region angeboten, für die eine Anmeldung auf der Website www.baldofestival.org erforderlich ist. Die erste Lektion trägt den Titel „Monte Baldo: eine Ressource zur Beobachtung des Klimawandels“ und wird von Dino Zardi, Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Trient, gehalten. „Der Monte Baldo“, erklärt er, „ist ein ganz besonderes Ökosystem mit einer komplexen orografischen Struktur und einer strategischen Lage, die ihn einer Reihe von Wechselwirkungen mit verschiedenen atmosphärischen Prozessen aussetzt und ihn zu einem idealen Ausgangspunkt für die Beobachtung und Überwachung des Klimas und seiner Veränderungen macht. Aus diesem Grund haben sich mehrere Forschungsprojekte darauf konzentriert und weitere sind in Vorbereitung“, erklärt er.

Der zweite Vortrag über „Baldos Bäume“ findet am 22. Oktober, ebenfalls um 20.30 Uhr, statt und wird von Raffaello Boni von Legambiente gehalten. „Unsere Beziehung zu Bäumen hat sich stark verändert“, sagt er, „wir wissen im Allgemeinen wenig über ihr Leben und ihre Geschichte, obwohl sie für unsere körperliche und geistige Gesundheit von grundlegender Bedeutung sind. Wir werden einen kleinen Teil des umfangreichen und interessanten Walderbes im östlichen Teil von Baldo sehen und über die Bedeutung seiner Erhaltung und Aufwertung diskutieren“.

Am 8. März, ebenfalls um 20.30 Uhr, steht „Piante magiche“ (Magische Pflanzen) auf dem Programm, mit Valerio Sartori, der sich selbst als „erbonauta“ (Kräutersammler) bezeichnet und eine Leidenschaft für das Gebiet von Brenzone hegt: „In den vergangenen Jahrhunderten hat der Mensch in Harmonie mit dem Land gelebt und seine Schätze weise genutzt“, sagt Sartori.“Hexen, Kräuterexperten und Apotheker nutzten Kräuter und Pflanzen für ihre Eingriffe, und zu diesem Zweck suchten sie Baldo auf, wo noch heute einige wachsen, denen die Tradition einen magischen Wert zuschreibt. Ein Wert, der oft heilend wirkt und in einigen Fällen wissenschaftlich bestätigt wurde“. Im Anschluss an den Unterricht wird die praktische Seite in den Mittelpunkt gerückt, und zwar mit drei Ausflügen, die von denselben Experten geleitet werden und für die jeweils ein Beitrag von 5 € erhoben wird. Zielorte und Anmeldeverfahren werden am Ende des Kurses bekannt gegeben.

 

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