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A22 investiert in Sicherheit: Ernstfallübung im Virgl-Tunnel am 15. November

A22 investiert in Sicherheit: Ernstfallübung im Virgl-Tunnel am 15. November
A22 Lavori in corso

 

Ein Fahrzeug prallt gegen ein anderes Fahrzeug in Südrichtung im Virgl-Tunnel, zwischen den Provinzen Trient und Bozen. Im Unfall wird auch ein Lkw verwickelt. Der Verkehr kommt zum Erliegen.  Die Einsatzkräfte ringen sich zum Unfallort durch. Zum Glück hat sich jemals nichts davon ereignet, es ist nur eine Ernstfallübung, die in der Nacht zwischen Dienstag, den 15. und Mittwoch, den 16. November stattfindet. Ziel ist es, eine potenziell komplexe Situation zu simulieren und eine rasche und wirkungsvolle Lösung zu finden. Eine solche Situation theoretisch zu vermuten, ist sicherlich wichtig. Die Brennerautobahngesellschaft begnügt sich damit aber nicht: eine Simulation vor Ort, ermöglicht ohne Zweifel das Erlangen von ständig höheren Sicherheitsniveaus. Anrainer und Reisende sind deshalb aufgefordert, sich nicht zu beunruhigen, wenn sie in der Nacht ab 22.00 Uhr Einsatzkräfte und Rauch unmittelbar am Tunnel bemerken, der für die gesamte Dauer der Ernstfallübung für den Verkehr gesperrt sein wird. Der Verkehr wird folglich von der Verkehrspolizei auf Außerortsstraßen umgeleitet. „Die Gewährleistung größtmöglicher Sicherheit“, so der Geschäftsführer Diego Cattoni, „gehört seit jeher zu einer unserer wichtigsten Prioritäten. Um dies umzusetzen, ist es erforderlich die Autobahninfrastruktur und die Rettungskette extremen Belastungen auszusetzen, um sicher zu gehen, dass es bei Eintreten eines Ernstfalles zu keinerlei Verzögerungen oder Lecks im System kommt.“Im Laufe der Ernstfallübung wird ein Zusammenstoß zweier Leichtkraftfahrzeuge und einem Schwerlastfahrzeug simuliert, dem eine Verkehrsverlangsamung und Verkehrssperre folgt und den ärztlichen Einsatzkräften im Tunnel die Zufahrt erschweren. Zunächst wird der Notfall eine Rettungsmaßnahme bei einem Autobahnunfall betreffen. Die Lage – weiterhin hypothetisch – wird dann verschärft, als ein Feuer mit Rauchbildung im Tunnel entfacht, die die ärztliche Versorgung der Verletzten im Innern der Fahrzeuge sehr beeinträchtigt. Der technische Generaldirektor Carlo Costa bemerkt, dass „der Virgl-Tunnel ein Kondensat an Technologie darstellt und Gegenstand regelmäßiger Sicherheits- und Wirksamkeitsüberprüfungen ist. Mit Hilfe der wirklichkeitsnahen Ernstfallübungen, testen wir die Funktionalitäts- und Eingriffsmodelle bei Notfällen.“

 

 

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