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Aida eröffnet heute die Jubiläumsausgabe der Festspiele in der Arena von Verona

Aida eröffnet heute die Jubiläumsausgabe der Festspiele in der Arena von Verona
AIDA in der Arena

Die Erstaufführung in der Arena wird in worldvision von RAI Uno, dem ersten Sender des öffentlich-rechtlichen Fernsehen Italiens übertragen.  Die Inszenierung der Oper ist neu und revolutionär, und dies beginnt schon beim Bühnenbild: transparente Pyramiden und Licht-Architekturen stehen im Mittelpunkt einer technologischen, aber zugleich intimen Aida, die in die Zukunft blickt, aber mit der Vergangenheit im Dialog bleibt. Auf der Bühne stehen der Star Anna Netrebko in der Hauptrolle, an ihrer Seite der Tenor Yusif Eyvazov in der Rolle des Radamès. Dirigent ist der erfahrene Marco Armiliato. Die Regie der Aida, die seit dem Beginn des Festivals im Jahr 1913 ein Symbol der Arena ist, ist dem vielseitigen Künstler Stefano Poda anvertraut, der mit der Aida sein Debüt in der Arena gibt und sich um jedes Detail der Produktion kümmert – Bühnenbilder, Kostüme, Lichter und Choreografie inbegriffen. Patin des Abends ist eine wahre Legende, die der Welt seit jeher ein Gefühl für Italien vermittelt: Sophia Loren. Sie bestätigte vor wenigen Tagen ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung. Eine Veranstaltung, die im Begriff ist, ein wahres „Parterre de Rois“ zu werden. Dies sind jedoch nicht die einzigen Neuheiten des Festivals 2023: Neben der Neuinszenierung von Aida steht nach mehr als zwanzig Jahren auch eine zweite Neuproduktion auf dem Programm. Es ist der preisgekrönte Schauspieler und Regisseur Antonio Albanese, der ab Samstag, 1. Juli, an vier Abenden Verdis Rigoletto auf die Bühne bringt. Die Aufführung ist das Regiedebüt im Amphitheater von Albanese, der das Werk als Hommage an das große italienische neorealistische Kino der 1950er Jahre neu interpretiert. Neben den beiden Neuinszenierungen erwartet man das Publikum auch mit sechs Inszenierungen, die die Geschichte des Arena-Festivals geprägt haben: Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (ab 24. Juni) und Puccinis „Tosca“ (ab 29. Juli) unter der Regie von Hugo de Ana; der kolossale Nabucco von Verdi (vom 15. Juli), für den Gianfranco de Bosio verantwortlich zeichnet; Bizets „Carmen“ (ab 23. Juni), Puccinis „Madama Butterfly“ (ab 12. August) und Verdis „La Traviata“ (ab 8. Juli) nach Franco Zeffirelli – seine letzte Inszenierung des berühmten Meisterwerks –, die die hundertste Ausgabe des Festivals abschließt und in der Anna Netrebko sich am 9. September in der Rolle der Violetta vom Festival verabschiedet. An der ersten und letzten Aufführung der Traviata werden auch die Primi Ballerini der Mailänder Scala, Nicoletta Manni und Timofej Andrijashenko teilnehmen. Bereichert wird das Programm der 100. Festspiele außerdem durch vier Gala-Abende und ein außergewöhnliches Symphoniekonzert. Zu dem mittlerweile traditionellen und beliebten „Roberto Bolle and Friends“ (19. Juli) kommen drei Abende hinzu, die speziell auf die Persönlichkeit dreier großartiger Künstler ausgerichtet sind: Juan Diego Flórez, der sein Debüt in der Arena di Verona feiert (23. Juli), Plácido Domingo für die Hommage an die Festspiele zu diesem besonderen Anlass (25. August) und Jonas Kaufmann, der nach seinen Auftritten in den vergangenen zwei Jahren in die Arena (20. August) zurückkehrt. Zum ersten Mal auf der Bühne der Arena di Verona sind das Orchester und der Chor des Teatro alla Scala in Mailand unter der Leitung von Riccardo Chailly (31. August).

 

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