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Kampf gegen den Klimawandel – Trentino-Südtirol spielt eine zentrale Rolle

Kampf gegen den Klimawandel – Trentino-Südtirol spielt eine zentrale Rolle
Brennerautobahn AG

 

Laut dem europäischen Satellitensystem zur Beobachtung von Umwelt und Sicherheit Copernicus war 2020 trotz der pandemiebedingten Einschränkungen das wärmste Jahr aller Zeiten in Europa. Die globale Erwärmung der Erde ist vielleicht die weltweit größte Bedrohung, über die bei der UN-Klimakonferenz vom 6. bis 18. November in Sharm El-Scheich in Ägypten diskutiert wird. In diesen Rahmen bettet sich die erste „Dolomite Conference” ein, die vom Institut Vision dank der Unterstützung der Brennerautobahngesellschaft und der Versicherungsgruppe Axa, der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Universität Ca’ Foscari in Venedig, dem Politecnico und der Bocconi in Mailand sowie der institutionellen Unterstützung des Europäischen Parlamentes und der beiden autonomen Provinzen Trient und Bozen organisiert wird. Während der dreitägigen Konferenz werden internationale und vielseitige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Trient und Bozen – Intellektuelle, politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Manager, Journalisten und Wissenschaftler – ein Ideenmanifest ausarbeiten, das auf der COP 27 in Scharm El-Scheich vorgestellt werden soll. Ziel der „Dolomite Conference“, wie auch der Vision-Geschäftsführer und Dozent am European University Institute Francesco Grillo anlässlich einer Medienkonferenz am Freitag erklärte, ist es, diese Veranstaltung zu einem fixen Termin im symbolträchtigen Gebiet von Trient und Bozen zu etablieren. „Die Dolomiten“, so Grillo, „sind eines der weltweiten Sinnbilder für den Klimawandel, eines der am meisten gefährdeten und stärksten exponierten Gebiete. Gleichzeitig zeichnen sie sich durch ihre Resilienz aus: Hier wird mit Technologien experimentiert, um die Widerstandsfähigkeit des Gebietes zu stärken. Die Brennerautobahngesellschaft ist mit ihren zahlreichen Initiativen führend in diesem Bereich. Diese Initiative soll dazu beitragen, dass sich die Dolomiten und damit Trient und Bozen als Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklung wertvoller Ideen im größten Kampf unseres Jahrhunderts, dem Klimawandel, präsentieren können.“„Wir wissen, dass der Verkehr für einen großen Teil der sogenannten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist“, unterstrich der Geschäftsführer der Brennerautobahn AG und Aiscat-Präsident Diego Cattoni. „Wir wissen aber auch, dass der Verkehr sowohl für unsere Gesellschaft als auch für unsere Wirtschaft das Kreislaufsystem schlechthin darstellt, in dem eine Blockade einem menschlichen Herzinfarkt entspricht. Was wir daher tun können und tun müssen“, so Cattoni, „ist die Entwicklung neuer Formen der Mobilität, die unsere gewohnten Modelle schnell ersetzen. Unser Vorschlag zur Projektfinanzierung zielt darauf ab, auf lokaler Ebene den ersten Grünen Korridor Europas zu schaffen, und auf globaler Ebene aufzuzeigen, dass ein neues Mobilitätsmodell möglich ist. Die Unterstützung von qualifizierten Auseinandersetzungen wie in dieser Konferenz, die ich aufgrund ihrer Ziele und ihres Inhaltes als außergewöhnlich bezeichnen möchte“, schloss Cattoni, „ist ein Teil unserer Arbeit im Bereich der Nachhaltigkeit und soll ein Beitrag dazu sein, dass unsere Gebiete hierbei eine führende Rolle spielen können.“„Bekanntlich stellt die Autobahn eine strategische Infrastruktur für unsere Gebiete dar”, so der Präsident der Brennerautobahngesellschaft Hartmann Reichhalter, „gibt aber auch Anlass zur Sorge. Aus diesem Grund engagieren wir uns stets für eine ökologische Nachhaltigkeit und sind der Meinung, dass wir uns diese Chance nicht entgehen lassen sollten, unsere Gebiete zu den Hauptakteuren in dieser Debatte zu machen.“„Die Brennerautobahngesellschaft hat bereits eine komplexe Machbarkeitsstudie entwickelt, die einerseits auf eine Digitalisierung des Autobahnverkehrs abzielt, um Menschenleben zu retten und den Flächenverbrauch zu verringern“, erklärte der Technische Generaldirektor der Brennerautobahngesellschaft Carlo Costa, „und andererseits die schrittweise Abschaffung des Verbrennungsmotors dank eines kapillaren Netzes von Schnellladestationen für batteriebetriebene Fahrzeuge und Tankstellen für Wasserstofffahrzeuge zum Ziel hat. Es geht darum, mutig Wege zu gehen, die bisher noch niemand beschritten hat.“Die beiden Länder Bozen und Trient unterstützen die dreitägige Konferenz auf institutioneller Ebene. „Ich möchte der A22 für diese Veranstaltung danken“, so der Trientner Landeshauptmann Maurizio Fugatti, „die dazu beitragen kann, die Gesellschaft und unser Gebiet für die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Es sind dies Themen, in denen die Brennerautobahngesellschaft seit jeher eine Vorreiterrolle einnimmt, wie auch das unlängst dem Ministerium vorgelegte Projekt zur Konzessionserneuerung zeigt.“Das Engagement im Bereich des Klimawandels ist auch Teil der Mission der Axa-Versicherungsgruppe, die Partner des Projekts ist: „Das Klima ist in der Risikorangliste nach oben geklettert“, so Giorgia Freddi, Direktorin für Kommunikation, Corporate Responsibility & Public Affairs von Axa Italia, „und unser Engagement in der Prävention ist bereichsübergreifend. Mit dieser beispiellosen Konferenz fügen wir einen weiteren Baustein auf unserem Weg hinzu.“

 

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